Olfens Damen haben Riesenchance auf Platz zwei

Volleyball: Bezirksliga

Der VC Reken ist der Gegner der Olfener Volleyballerinnen in der Bezirksliga 11. Bei einem Sieg winkt den Olfenerinnen der zweite Tabellenplatz. Doch Trainer Dietmar Köhler warnt vor einem Déjà-vu.

OLFEN

, 28.01.2016, 17:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Olfens Volleyballerinnen peilen den Sprung auf Rang zwei an.

Olfens Volleyballerinnen peilen den Sprung auf Rang zwei an.

Volleyball-Bezirksliga 11 SuS Olfen - VC Reken Samstag, 17.30 Uhr (Günter-Hörster-Halle Suderwich, Markomannenstraße 16, Recklinghausen)

Der zweite Tabellenplatz hinter dem mit zehn Punkten Vorsprung enteilten Spitzenreiter DJK Eintracht Datteln (29 Punkte) ist heiß begehrt. Wer ihn am Saisonende belegt, darf in einer Dreiergruppe mit einem anderen Bezirksligisten und einem Landesliga-Team ein Turnier um einen Startplatz in der Landesliga spielen - und da wollen die Olfener Volleyballerinnen hin. Im Vorjahr kostete eine Niederlage die Olfenerinnen diesen Platz.

Derzeit ist der SuS mit 19 Punkten noch Dritter, punktgleich mit dem Zweiten TC Gelsenkirchen II und dem SV Lippramsdorf. Der große Vorteil der Olfenerinnen: Sie haben als einziges Team dieses Trios erst 10 Spiele absolvieret - und Gelsenkirchen (11 Spiele) pausiert am Wochenende. "Die Chance hatten wir schonmal. Doch da ging es in die Hose", erinnert sich Köhler an die 2:3-Niederlage gegen Coesfeld am 9. Spieltag und warnt deshalb vor zu viel Euphorie. Mit zwei Siegen danach hat sich der SuS aber wieder eine gute Ausgangsposition verschafft.

Hinspielniederlage

"Wir müssen auf jeden Fall besser spielen als im Hinspiel", sagt Köhler. Im Hinspiel verlor Olfen nämlich mit 2:3 - Punkte, die dem Favoriten jetzt fehlen. "Reken hat jetzt wieder ein Spiel gewonnen, steht aber unter Druck", meint Köhler. Reken ist derzeit nur Tabellensiebter, hat mit sechs Punkten Rückstand zu Olfen aber noch im Blick. "Unsere personelle Situation ist nicht gerade rosig", sagt Köhler. Mittelblockerin Stefanie Maikötter (umgeknickt), Außenangreiferin Nele Müller (betreut die zweite Mannschaft) und Zuspielerin Nathalie Lehmann (studienbedingt) stehen wohl nicht zur Verfügung.

Dafür kehrt Mittelblockerin Maria Lütkenhaus zurück. "Sie ist fit und hat gut trainiert", sagt Köhler, "die Stammsechs ist damit da." Überhaupt blickt Köhler auf eine gute Trainingswoche zurück und strahlt deshalb Optimismus aus. "Ich habe ein gutes Gefühl. Ich habe keine Angst, sondern bin zuversichtlich. Wir müssen uns nicht verstecken", sagt Köhler. Zudem liege seiner Mannschaft die große Halle in Suderwich, in der zuvor Suderwich auf Herten II um 16 Uhr trifft. Danach spielt Olfen.

Die Chance ist auch deshalb riesig, weil Lippramsdorf parallel gegen Tabellenführer Datteln spielt. Dann könnte Olfen einen Konkurrenten abhängen. Das Ziel ist klar: Platz zwei. "Wir haben wieder die große Chance. Und irgendwann müssen wir sie ja mal nutzen. Wenn wir über die Mitte, unsere Stärke, kommen, dann gelingt uns das."

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