Olfens Damen: „Sieben Siege zur Landesliga“

Volleyball: Bezirksliga

Die Volleyballerinnen des SuS Olfen haben am Wochenende die Chance, den zweiten Tabellenplatz, der am Saisonende zur Aufstiegs-Relegation berechtigt, auszubauen. Denn Während Olfen auf einen vermeintlich leichten Gegner trifft, nimmt sich die Konkurrenz untereinander die Punkte weg.

OLFEN

, 04.02.2016, 17:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jubelt Olfen am Sonntag wieder? Lisa Smolka (2.v.l.) und Olfens Volleyballerinnen haben gegen das Schlusslicht SG Suderwich die Chance, davonzuziehen.

Jubelt Olfen am Sonntag wieder? Lisa Smolka (2.v.l.) und Olfens Volleyballerinnen haben gegen das Schlusslicht SG Suderwich die Chance, davonzuziehen.

Volleyball-Bezirksliga 11 SuS Olfen - SG Suderwich Samstag, ca. 16 Uhr (Sporthalle des Comenius-Gymnasiums, Südring 150, Datteln)

Erst einen Sieg hat Schlusslicht SG Suderwich geholt. Der resultiert vom 7. Spieltag. Hinzu kamen drei Punkte aus drei 2:3-Niederlagen - unter dem Strich stehen für Suderwich daher nur fünf Punkte und elf gewonnene Sätze. Fünf Punkte Rückstand hat der abgeschlagene Letzte zum Vorletzten. Es sieht also alles nach einer klaren Sache für den SuS Olfen aus.

Doch Dietmar Köhler, Trainer der Olfener Volleyball-Damen, warnt: "Normalerweise müssen wir das locker mit 3:0 gewinnen. Aber im Hinspiel haben wir auch mit 2:0 geführt und dann nur knapp mit 3:2 gewonnen. So etwas darf uns diesmal nicht wieder passieren", sagte Köhler. Eine Niederlage wäre ein Rückschlag für die Olfenerinnen, auch ein erneut knapper 3:2-Sieg würde einen Punkt kosten.

Und die Konkurrenz? Die nimmt sich am kommenden Wochenende gegenseitig die Punkte weg. Denn die Olfener Verfolger TC Gelsenkirchen II und SV Lippramsdorf - beide haben 19 Punkte - spielen tags drauf gegeneinander. Eine Niederlage für Lippramsdorf, das ein Spiel mehr absolviert hat als Olfen, hätte zur Folge, dass Lippramsdorf sich aus dem Rennen um die Relegationsplätze wohl verabschieden würde.

Köhler hofft auf Vorsprung

Bei einem Sieg bleibt Lippramsdorf zwar im Aufstiegsrennen. Olfen hätte dennoch die Chance, den Vorsprung später noch auszubauen, weil es das besagte Spiel weniger hat. Was Köhler lieber wäre? "Dass Lippramsdorf gewinnt", sagte er - mit Blick auf das direkte Aufeinandertreffen zwischen Olfen und Gelsenkirchen zwei Wochen später. Da würde Olfen gerne mit einem Vorsprung reingehen. Köhler hält Gelsenkirchen für den ärgsten Konkurrenten um Platz zwei.

Fünf Spiele sind für den SuS insgesamt noch zu absolvieren. Hinzu kämen zwei Relegationsspiele. Die Rechnung, die Köhler aufmacht, ist einfach: "Sieben Siege bis zur Landesliga." Doch zunächst will der Trainer nur an Suderwich denken, hier die nächsten drei Punkte einfahren. Einen vollen Kader hat er hierfür. Unter der Woche fehlte nur Lisa Smolka mit Schulterproblemen. Sie soll nach Auskunft von Dietmar Köhler am Samstag aber dabei sein.

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