OSC-Juniorinnen holen DM-Bronze

Rettungsschwimmen

OLFEN Glück und Pech liegen im Sport eng beieinander! Das mussten die beiden Teams des Olfener SC bei den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen erkennen. Für die Juniorinnen gab es Bronze, für die Schülerinnen einen undankbaren Ausgang des Wettkampfes.

22.10.2009, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Glücklich über DM-Bronze (v.l.): Fiona Bielitz, Carolin Elsbecker, Mandy Hofmann, Caroline Feldkamp und Farina Bielitz.

Glücklich über DM-Bronze (v.l.): Fiona Bielitz, Carolin Elsbecker, Mandy Hofmann, Caroline Feldkamp und Farina Bielitz.

Dabei starteten die Juniorinnen mit einem guten fünften Platz und neuer Bestzeit über 4x50m Freistil-Hindernis in den Wettbewerb. Ein kleiner Hänger und eine für die OSC’lerinnen mäßige Zeit in der 4x25-m-Schleppstaffel blieb glücklicherweise ohne Folgen, weil sich einige Teams mit Strafsekunden aus dem Medaillenrennen verabschiedeten. Doch mehr wollten Farina und Fiona Bielitz, Mandy Hofmann, Caroline Feldkamp und Carolin Elsbecker an diesem Wettkampftag das Glück nicht herausfordern. In der dritten Staffel, der 4x50m-Rettungsstaffel, besannen sie sich dann auf ihre Stärken und verbesserten ihre eigene Staffelbestzeit um über drei Sekunden. Mit dieser Leistung rückten sie auf den ersehnten Medaillenplatz vor, den sie dann durch eine weitere gute Zeit in der Gurtretterstaffel nicht mehr abgaben. Die Bronzemedaille ist der verdiente Lohn für die Strapazen und die harten Trainingseinheiten, die das Team in den vergangenen Wochen von ihrem Trainer Magnus Klüner „aufgebrummt“ bekamen.

Auch die Schülerinnen von Trainerin Kirsten Weißphal hatten von einer Medaille geträumt. Mit zwei guten Staffeln und Platz sechs starteten Alissa und Johanna Maaß, Alina Marx, Katja Weißphal und Klara Lechtenberg in den Wettbewerb. Der Traum der Medaille schien wahr zu werden, als das junge OSC-Team in der „kombinierten Staffel“, bei der jeweils zwei Schwimmerinnen Freistil und Rücken ohne Armtätigkeit schwimmen müssen, die beste Zeit aller Mannschaften schwamm und auf den dritten Platz vorrückte. Doch dann spielten der Mannschaft die Nerven einen Streich. In der abschließenden Gurtretterstaffel ging ein Wechsel schief, der normalerweise sicher sitzt, und kostete dem Team mindestens drei Sekunden. Am Ende fehlten dann magere 1,2 Sekunden zum Bronzeplatz.

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