Pascal Klöpper will Stammtorhüter werden

Fußball-Kreisliga: PSV Bork

Seit Jahren fristet Pascal Klöpper das Dasein auf der Ersatzbank des PSV Bork. Im Sommer geht Stammkeeper Jens Haarseim aber. Klöpper wittert seine Chance. Sein Noch-Trainer Ingo Grodowski jedenfalls lobt ihn.

Bork

26.02.2018, 16:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Pascal Klöpper, hier beim Vorbereitungsturnier in Vinnum im Sommer, ist Ersatzkeeper beim PSV Bork.

Pascal Klöpper, hier beim Vorbereitungsturnier in Vinnum im Sommer, ist Ersatzkeeper beim PSV Bork. © Reith

Voll des Lobes war Ingo Grodowski, Trainer des Fußball-Kreisligisten PSV Bork, nach der 0:2-Niederlage am Sonntag beim Tabellenzweiten SG Massen für seinen Torwart Pascal Klöpper (21). Er hatte gehalten, was zu halten war, berichtete Grodowski und erneuerte sein Lob am Montag: „Mit Sicherheit hat er die letzten beiden Spiele nicht verloren. Er hat uns vor höheren Rückständen bewahrt und sich in jeden Ball geschmissen.“

Klöpper hat damit seine Chance genutzt, sich für Grodowskis Nachfolger Markus Kuhn schon einmal zu empfehlen. Denn der PSV sucht nach dem Abgang von Jens Haarseim zum BV Brambauer für den Sommer eine neue Nummer eins. Zwei Torhüter – einen für die erste Mannschaft, einen für die zweite in der B-Liga, will der PSV verpflichten, wie Sportchef Jochen Glischinski vergangenen Woche mitteilte.

In der ersten Mannschaft dürfte dann neuer Konkurrenzkampf ausbrechen. „Mein Ziel ist, regelmäßiger zu spielen“, sagte Klöpper, „der Verein wird einen Torhüter holen, der eine gewisse Klasse besitzt. Dann gibt es ein Duell. Aber ich hoffe auch, dass man sich gegenseitig pushen kann und es eine vernünftige Beziehung unter den Torhütern gibt.“

Im Schatten von Jens Haarseim

„Pascal stand immer im Schatten von Jens. Jens war immer eine Ecke besser, aber wenn er mal nicht konnte, war Pascal auf der Matte. Die Geduld hat er“, sagte Grodowski.

Aber ist Pascal Klöpper auch eine dauerhafte Nummer eins eines Kreisligisten? Grodowski sieht zumindest einen Schritt nach vorne. „Früher hatte ich ehrlicherweise schon manchmal Bauchschmerzen, wenn Jens nicht spielen konnte. Aber durch seinen Fleiß und die letzten beiden Spiele hat Pascal bewiesen, dass er es begriffen hat. Es gab natürlich auch vorher Spiele, in denen er sich nicht gut verkauft hat. Aber wenn du dir als Torhüter einen oder zwei Fehler erlaubst, bist du sofort der Arsch.“

Klöpper, der zwischenzeitlich gar kein Fußball gespielt hatte, sondern Badminton, brennt jedenfalls selbstbewusst auf den Kampf ums Tor: „Wenn der Verein jemanden holt, der richtig gut ist, dann habe ich keine Angst davor. Wenn ich eine gute Vorbereitung spiele, dann spiele ich hinterher auch.“

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