PSV Bork freut sich gegen Oberaden über den dreckigsten Sieg seit langer Zeit

Fußball-Kreisliga B

Das Spiel hätte auch verloren gehen können, aber der PSV Bork setzt sich gegen SuS Oberaden durch. „Dreckig“, wie Trainer Sanmi Ojo es bezeichnet. Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen.

Bork

, 06.09.2020, 22:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
PSV-Trainer Sanmi Ojo freute sich über einen dreckigen Sieg.

Sanmi Ojo war nach dem Spiel zufrieden. © Jura Weitzel

Glücklich war der Sieg nicht unbedingt, auch nicht unbedingt unverdient. Sanmi Ojo hatte seine eigene Art, wie der Sieg seines PSV Bork in der Fußball-Kreisliga bei der Zweitvertretung des SuS Oberaden zu bewerten war: „Es war ein dreckiger Sieg“, so der PSV-Trainer, der anfügte: „Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so einen dreckigen Sieg meiner Mannschaft gesehen habe.“

Oberaden ist im ersten Durchgang besser als der PSV Bork

Laut Ojo war in der ersten Hälfte Oberaden die bessere Mannschaft gewesen. „Wenn die eiskalt gewesen werden, hätten die uns fünf Stück eingeschenkt“, gab Ojo zu. Es kam aber anders: In die Pause ging Bork mit einer Führung: Mathias Scherner traf kurz vor dem Pausenpfiff (45.). Dass es mit einer Führung im Rücken in die Kabine ging, hatte der PSV dabei der starken Leistung seines Schlussmannes Marvin Paul Koch zu verdanken.

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Zurück aus der Kabine war dann aber der PSV die bessere Mannschaft. Allerdings kassierte die das Ojo-Team erst einmal den Ausgleich zum 1:1 (49.) - verkehrte Welt. Letztlich gelang Bork aber noch der umjubelte 2:1-Siegtreffer durch Christian Voßschmidt (80.), der nach einem Sololauf erfolgreich war.

Einen Wermutstropfen gab es allerdings: Scherner musste spät im Spiel verletzt vom Feld (80.).

Ojo erkennt Steigerungspotenzial

„Wir waren clever genug, den Sieg nach Hause zu fahren“, meinte Ojo nach dem Spiel, erkannte aber auch noch Steigerungspotenzial: „Ein paar Baustellen haben wir noch.“ Damit meinte er auch die Chancenauswertung im zweiten Durchgang. „Da hätten wir den Deckel schon drauf machen können.“ So blieb es beim dreckigen Sieg.

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