PSV Bork nutzt den Patzer der Konkurrenz

Fußball: Kreisliga A der Frauen

Borks Frauen gewinnen in Nordbögge – aber die große Überraschung war die Niederlage des Tabellenführers Flierich-Lenningsen beim Vorletzten BSV Heeren II. Das spielt Bork in die Karten.

Bork

20.02.2018, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pia Schürmann (l.), auf diesem Archivbild aus dem Hinspiel gegen Nordbögge mit Katharina Zolda, erzielte das 3:0 für den PSV Bork. Die Borkerinnen können nun nach Punkten mit Spitzenreiter Flierich-Lenningsen gleichziehen.

Pia Schürmann (l.), auf diesem Archivbild aus dem Hinspiel gegen Nordbögge mit Katharina Zolda, erzielte das 3:0 für den PSV Bork. Die Borkerinnen können nun nach Punkten mit Spitzenreiter Flierich-Lenningsen gleichziehen. © Fleckmann

Die Kreisliga-Fußballerinnen des PSV Bork dürfen mehr denn je von der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Bezirksliga träumen. Der Sieg gegen VfK Nordbögge war ein Pflichtsieg, schließlich war der VfK nach Rünthes Rückzug neues Schlusslicht. Und weil der Spitzenreiter Germania Flierich-Lenningsen einen 1:2-Fehlstart beim BSV Heeren II hinlegte, verkürzte Bork den Rückstand auf sechs Punkte.

Der Tabellenzweite aus Bork startete zwar mit einem Sieg in die Rückrunde, aber die Mannschaft bot am Sonntagmittag auf dem Kunstrasenplatz am Meereweg in Bönen keine überzeugende Vorstellung. „Das Beste am Spiel war das Ergebnis“, sagte PSV-Trainer Markus Kuhn. Zufrieden war er nicht. Aber auch die Mannschaft war mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden.

Kaum Gegenangriffe

Das Spiel gestaltete Bork bei der nunmehr auf den letzten Platz zurückgefallenen Gegnerinnen überlegen, die kaum über die Mittellinie kamen. Aber die Borkerinnen begingen den Fehler, das Spiel durch die Mitte zu suchen. Daher hatte es die Nordbögger Mannschaft leicht, bis zur Halbzeit ohne Gegentor zu bleiben. Allerdings hatte der PSV bereits in der ersten Viertelstunde drei Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Einmal trafen die Borkerinnen das Tor aus fünf Metern nicht, bei der zweiten Chance kam der Abschluss zu schnell und auch die dritte Chance wurde vergeben.

In der Halbzeit stellte Trainer Markus Kuhn um. Er wechselte Michaela Bless ein, die ihre Einwechslung prompt mit dem Führungstreffer nach zehn Minuten rechtfertigte. Obwohl der PSV die Räume besser nutzte, musste er lange auf die nächsten Tore warten. Die in den letzten sechs Minuten fielen: Erst durch Aliecia Kemmler, die nach einem Zusammenspiel vor dem Sechzehner schoss, dann durch Pia Schürmann, ebenfalls aus 16 Metern.

PSV: Wenzel - Zakrzewski (46. Bless), Damberg (75. Elsner), Malushaj, Vagedes, Monno, Schürmann (46. Sell), Charizanis, Hörsken, Aliecia Kemmler, Bähre
Tore: 0:1 Bless (55.), 0:2 Kemmler (84.), 0:3 Schürmann (88.)

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