PSV Bork vergibt zu viele Chancen auf den Sieg

Frauen-Fußball: Bezirksliga

Nach dem Kantersieg gegen Adler Buldern brachten die Fußballdamen des PSV Bork einen wichtigen Zähler vom Tabellenzweiten SpVg Herten mit, haben am Ende aber zwei Zähler liegen lassen.

von Heinz Krampe

Bork

, 23.09.2019, 07:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
PSV Bork vergibt zu viele Chancen auf den Sieg

Maren Monno (r.) erzielte die Borker Führung. © Jura Weitzel (A)


Frauen-Bezirksliga 5
SpVg Herten - PSV Bork 2:2 (1:2)

Auf dem Rasenplatz am Katzenbusch knüpfte der PSV Bork an die gute Leistung des Buldern-Spiels an und lieferte dem Tabellenzweiten Herten einen ansprechenden Kampf, der am Ende durch ein Eigentor nicht ganz belohnt wurde. Nachdem der PSV im Vorjahr nur einen Punkt gegen den starken Gegner zu Hause holte, hätten es Sonntagnachmittag bei sommerlichen Temperaturen auch drei Punkte werden können, wenn nicht müssen.

In der auf Augenhöhe verlaufenden ersten Halbzeit waren die Borkerinnen die effektivere Mannschaft im Abschluss. Einen schönen Angriff schloss Maren Monno bereits nach acht Minuten erfolgreich ab, indem sie nach einer Ecke am kurzen Pfosten stand und den Ball in den Winkel köpfte.

Nur drei Minuten später rächte sich ein Borker Ballverlust. Der Gegner Herten spielte den Ball schnell nach vorne und Gina Marie Mattukat ließ sich diese Chance nicht entgehen und glich zum 1:1 aus. Der PSV steckte den Rückschlag aber schnell weg und gab nur fünf Minuten später die Antwort. Eingeleitet über drei Stationen startete Sophie Waßmann schnell durch und brachte ihre Mannschaft in Führung. Danach verlief das Spiel ausgeglichen bis zur Halbzeit.

Im Verlauf der zweiten Halbzeit hätte die Entscheidung zugunsten Borks fallen müssen. Aliecia Kemmler, Vivien Charizanis, Sophie Waßmann und Pia Schürmann tauchten frei vor der Hertener Torhüterin Nathalie Jany auf, schafften es aber nicht, diese zu überwinden.

Nach so vielen vergebenen Chancen, die eine 4:1-Führung und damit die Entscheidung hätten bringen können, mussten die PSVerinnen doch noch den Ausgleich schlucken. „Es kam ein langes Ding nach vorne, Julia Faßbender versuchte zu löschen, lenkte den Ball aber ins eigene Tor. Mit dem Punkt kann ich zwar leben, aber aufgrund des Spielverlaufs und der Chancen in der zweiten Halbzeit wäre ein Sieg drin gewesen“, sagte Borks Trainer Markus Kuhn über das Spiel seiner Mannschaft.

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