PSV will sich gegen Alstedde teuer verkaufen

KREISGEBIET Der Tabellenzweite SuS Olfen muss am Wochenende zum Werner SC, der gerade wieder in die Erfolgsspur gefunden hat. Beim Tabellenführer Alstedde tritt der PSV Bork an. Der 11. Spieltag der Kreisliga A im Überblick.

16.10.2009, 15:01 Uhr / Lesedauer: 3 min

Die Personalsituation ist auf Olfener Seite schlagartig besser geworden. Mit Raphael Kornblum, „Pepe“ Klinger, Andre Pohlmann und Christian Koslowski fallen lediglich vier Spieler aus. Wer für den gesperrten Florian Fischer im Tor stehen wird, ist noch nicht klar. Entweder wird es wieder der A-Jugendliche Niklas Niehus sein, oder Bernd Formann, der Torhüter der Dritten, wird diesmal im Kasten stehen.

„Wir haben in dieser Saison schon gute Spiele gemacht, das gegen Wethmar in der Vorwoche gehörte nicht dazu“, weiß BV-Trainer Jens Kalpein. Daher wünscht er sich gegen die Reserve von Fortuna Seppenrade eine Leistungssteigerung. „Wir fahren dahin, um zu gewinnen. Ich halte uns für stark genug dazu“, so Kalpein. Dennoch weiß auch er, dass Seppenrade vor allem zu Hause in dieser Saison besonders stark aufgetreten ist.

Personell hat sich beim BV Selm wenig getan. Zwar ist Sebastian Richter nach seiner Sperre wieder dabei, dafür fällt Alexander Brochtrup aus. Der Rest bleibt beim Alten.

Nach der bösen 0:5-Klatsche gegen den Werner SC in der Vorwoche gab es bei den Selmern am gestrigen Abend eine mannschaftsinterne Aussprache. Vor allem über die mangelnde Motivation der Spieler wurde gesprochen. Das Ziel dieser Maßnahme war, den persönlichen Ehrgeiz eines jeden Spielers wieder neu zu entfachen. Ob die psychologische Arbeit in der morgigen Partie gegen Senden, welche laut GW-Coach Egbert Hillmeister bisher unter seinen Möglichkeiten gespielt hat, Früchte tragen wird, bleibt abzuwarten.

Mit Ali Kassem, Mario Pongrac, Sebastian Budde und Michel Kemmann fallen vier Spieler aus.

Vor einer ganz schweren Aufgabe stehen die seit drei Spielen ungeschlagenen Borker am Sonntag, denn kein geringerer als der Tabellenführer aus Alstedde ist der Gegner der Bidar-Elf. Trotzdem freut sich der PSV-Trainer auf die Partie: „Meine junge Mannschaft kann in diesem Spiel etwas lernen. Wir wollen versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen, damit dann am Ende vielleicht ein Unentschieden herausspringt.“

Der Grippevirus drückt der personellen Situation in Bork den Stempel auf. Wegen der Volkskrankheit stehen dicke Fragezeichen hinter Julien Köppeler, Raphael Breetzke, Dominik Vieth und Helmut Stolzenhoff.

Vor allem vor der Wethmarer Offensive hat SCC-Coach Andreas Koletzki gehörigen Respekt: „Auf die Möller-Brüder müssen wir auf jeden Fall aufpassen.“ Trotzdem stellt er klar, dass seine Mannschaft in Wethmar alles geben und versuchen werde, zu gewinnen. Vor der ungeliebten Asche hat Koletzki keine Angst. „Wir haben ja schon in Alstedde bewiesen, dass wir darauf spielen können“, so der Trainer zum Untergrund.

In Sachen Personalia muss Andreas Koletzki an einigen Stellen umbauen. Für den verhinderten Benedikt Reckmann wird Max Nölkenbockhoff im Kasten stehen. Zudem fehlen noch Daniel Huppert, Benedikt Stephan, Markus Freise, Thomas Brinkert, Stephan Töpper und der Spielertrainer selbst.

„Es wäre eine Sünde den SV Stockum zu unterschätzen“, warnt TuS Aschebergs Trainer Reinhard Töller seine Mannschaft und findet gleichzeitig lobende Worte für den Gegner.Den Stockumern wäre es wohl lieber, wenn das Spiel in Ascheberg stattfinden würde, denn dann könnten sie ihre Stärken besser ausspielen. Zwar sind sie seit acht Spielen ungeschlagen, doch zu Hause hapert es ein wenig. Drei der insgesamt vier Unentschieden holte der SVS auf heimischen Rasen.

Gute Nachrichten gibt es aus dem Lazarett beim SVS: Der langzeitverletzte Abwehrspieler Holger Föst ist wieder einsatzbereit. Daniel Bartel kehrt ebenfalls in den Kader zurück. Kapitän Christian Pälmke und Christoph Barthel werden allerdings nicht mit von der Partie sein.

In den vergangenen sechs Spielzeiten konnte Herberns Reserve nicht einmal im Dahl gewinnen, im Gegenteil: Bis auf ein Unentschieden verliefen alle Vergleiche zugunsten der Eintracht, beziehungsweise dem damaligen VfL. Die angespannte Situation bei der Eintracht – Tabellenvorletzter – dürfte den Anhängern aber keine große Hoffnungen auf einen Sieg machen. Zudem gehört Herbern zu den stärksten Auswärtsmannschaften der Liga, alle fünf Partien auf fremden Rasen konnte die Truppe von Coach Hartmut Wenzel gewinnen.

Der SVH muss auf den für zwei Spiele gesperrten Christian Adamek verzichten. Rocco Wenzel ist wieder dabei. Zudem hofft Wenzel auf personelle Unterstützung aus der ersten Mannschaft, die bereits heute spielt. Die Eintracht kann wieder auf Tim Woclawek und Andre Schnell zurückgreifen. „Wir müssen mit aller macht Punkten, die Fehler minimieren und vorne unsere Chancen besser nutzen“, findet Schelle eine einfache Erfolgsformel vor der Partie, ob sie hilft?

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