RV-Lützow-Reiter scheitern knapp vor dem Podest

Reiten: K+K-Cup

Die Reiter des Altkreises Lüdinghausen mit Kerstin Maria Hauwe und Benedikt Stegemann vom RV Lützow haben am Donnerstag beim K+K-Cup in der Halle Münsterland in Münster das Podest knapp verpasst. Am Ende fehlten neun Hundertstelsekunden.

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, 12.01.2017, 18:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kerstin Maria Hauwe mit Countess leisteten sich im Finale einen Fehler. Auch Benedikt Stegemann passierten Strafpunkte. Für die Lüdinghauser Mannschaft reichte es daher zu Platz vier.

Kerstin Maria Hauwe mit Countess leisteten sich im Finale einen Fehler. Auch Benedikt Stegemann passierten Strafpunkte. Für die Lüdinghauser Mannschaft reichte es daher zu Platz vier.

Herberns Springreiterin Katja Heitbaum versuchte für die Mannschaft des Altkreises, noch alles rauszuholen. Mit Steinfurt und Warendorf war Lüdinghausens Mannschaft vor dem letzten Durchgang punktgleich. Die Konkurrenz hatte mit Nullrunden vorgelegt, Heitbaum brauchte mit Curly Sue einen Ritt ohne Fehler – und sie musste schnell sein. Beides war sie am Ende auch. Allerdings reichte das mit 53,27 Sekunden zweitbeste Ergebnis der Einzelwertung nicht, um die langsameren Ritte ihrer Mannschaftskollegen auszubügeln.

„Sie hat zwei sehr sichere Umläufe geritten“, sagte Michael Potthink, der die Mannschaft des Altkreises betreute. Wie knapp es am Ende war, zeigt der Vergleich: Die drei gewerteten Warendorfer waren addiert 168,07 Sekunden schnell, die Lüdinghauser 168,16 Sekunden. „Das ist ein Wimpernschlag“, sagte Heitbaum.

Für Benedikt Stegemann begann das Finale mit einer Panne. Sofort am ersten Oxer verweigerte Stute Diadora – das Paar musste neu Anlauf nehmen und bekam deswegen am Ende auch noch Probleme mit der Zeit. Sechs Strafpunkte waren die Folge, später der Streichwert der Mannschaft. „Das musste nicht sein“, sagte Potthink, der sich am Donnerstagabend im Telefonat ärgerte, „es war ein Konzentrationsfehler. Das Pferd ist springt sonst sicher.“

Beherzt war der Ritt der Jüngsten: Leonie Alichmann aus Seppenrade blieb mit Peggy-Sue fehlerfrei. Bei Kerstin Maria Hauwe fiel erst am vorletzten Hindernis die Stange – vier Strafpunkte.

Mit Ach und Krach nur war die Mannschaft des Altkreises in das Finale der besten sieben Mannschaften eingezogen. Kerstin Maria Hauwe und Countess leisteten sich einen Abwurf wie Alichmann mit Peggy-Sue und die Wernerin Lara Strangarits mit Connection. Völlig verpatzt war der Ritt von Eike Thamm aus Lüdinghausen (8 Fehler), der wie Strangarits für das Finale gestrichen wurde.

Erst Benedikt Stegemann und Katja Heitbaum rissen es als letzte Reiter raus, indem sie ohne Abwürfe in dem L-Springen blieben und so die Mannschaft doch noch ins Finale führten.

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