Selm und Südkirchen in neuer, großer Gesellschaft

Frauen-Fußball

Im Fußballkreis Münster sind die Frauenteams aus Selm und Südkirchen sowie aus Herbern und Werne in guter und vor allem großer Gesellschaft. Auf der Frauenfußballtagung des Kreises wurden sie nun offiziell begrüßt. Ein erstes Derby in der ersten Runde des Kreispokals steht auch schon an.

Münster

24.07.2015, 14:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Vertreter der Kreiswechsler und der Kreisvorstand (v.l.): Thomas Neuhaus (SV Herbern, Sportlicher Leiter Frauenfußball), Manfred Trahe (TuS Ascheberg), Kathrin Böcker (SV Herbern, Jugendvorstand), Stefan Lücke (SG Selm, Jugendgeschäftsführer), Norbert Krevert (Mitglied des Kreisvorstands, Koordinator Frauenfußball), Thomas Volkenrath (Werner SC), Anika Homann (SV Südkirchen), Markus Rohe (Werner SC), Norbert Reisener (Kreisvorsitzender).

Die Vertreter der Kreiswechsler und der Kreisvorstand (v.l.): Thomas Neuhaus (SV Herbern, Sportlicher Leiter Frauenfußball), Manfred Trahe (TuS Ascheberg), Kathrin Böcker (SV Herbern, Jugendvorstand), Stefan Lücke (SG Selm, Jugendgeschäftsführer), Norbert Krevert (Mitglied des Kreisvorstands, Koordinator Frauenfußball), Thomas Volkenrath (Werner SC), Anika Homann (SV Südkirchen), Markus Rohe (Werner SC), Norbert Reisener (Kreisvorsitzender).

Dicht an dicht sitzen die Vereinsvertreter am Donnerstagabend im Clubheim des TuS Saxonia Münster. Und irgendwie passt das Bild, denn der Frauenfußball im Kreis Münster wächst und wächst. Auf Verbandsebene befinde man sich „in der Spitze“, lässt Norbert Krevert vom Kreisvorstand die rund 50 Anwesenden wissen.

Dazu haben auch der SV Herbern, die SG Selm, der SV Südkirchen und der Werner SC beigetragen. Die Klubs gehören bekanntlich zu jenen zehn Vereinen, die aus dem Altkreis Lüdinghausen nach Münster gewechselt sind. 73 Fußballvereine umfasst der Kreis 24 jetzt, 31 davon mit Frauenabteilung. In seiner Begrüßungsrede heißt der Kreisvorsitzende Norbert Reisener die Neuankömmlinge willkommen: „Wir nehmen sie als integrierte Grenzgänger mit offenen Armen gerne bei uns auf. Fühlen sie sich bitte heimisch und wohl.“

Mehr Spiele und mehr Zuschauer

Der Bericht Norbert Kreverts, Frauenfußball-Koordinators im Kreis Münster, gibt einen Vorgeschmack auf das, was die Kreiswechsler erwartet. Vor allem auf seine beiden großen Hallenturniere, die Kreis- und die Stadtmeisterschaften, ist der Kreis stolz. 29 Mannschaften spielten im Januar in Ostbevern den Kreismeister aus. 2016 dürften es nun noch mehr werden. Deshalb – und auch weil immer mehr Zuschauer das Spektakel verfolgen wollen – zieht das Turnier im kommenden Jahr um in die größere Halle der Bundeswehrsportschule in Warendorf. „Auf die Hallenturniere sind wir besonders gespannt“, sagt Thomas Neuhaus vom SV Herbern. „Das kennen wir in dieser Größenordnung ja nicht.“

Für Bezirksligist Herbern wird sich im Liga-Alltag ansonsten nicht viel ändern. Für die übrigen drei Teams schon. Werne, Selm und Südkirchen wurden in die Frauen-Kreisliga A2 eingruppiert. In Münster wird in dieser Saison erstmals in zwei Kreisligen gespielt.

Zum Abschluss des Abends wurde die erste Kreispokalrunde (25.-27. August) ausgelost. Mareike Ficht vom Gastgeber Saxonia beweist ein feines Händchen und paart direkt Selm und Südkirchen. „Das war natürlich eine Überraschung, gleich mal ein Derby“, sagt Anika Homann vom SVS später. Selms Stefan Lücke gibt zu, ein bisschen auf einen höherklassigen Gegner spekuliert zu haben: „Da hätte unsere junge Truppe bestimmt was lernen können. Aber gegen Südkirchen ist genauso gut. Wir haben ja ein super Verhältnis.“ Der Werner SC empfängt den ESV Münster. Herbern spielt bei Borussia Münster und trifft dort auf Karin Vienenkötter, die frisch vom SVH zum A2-Ligisten gewechselt ist. 

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