Seppenrades Klasse setzt sich gegen Olfen durch

OLFEN Der SuS Olfen verliert trotz guten kämpferischen Einsatzes gegen Seppenrade mit 2:4. Die Fortunen haben aufgrund der Derbyniederlage des BV Selm wieder die Tabellenspitze erklommen.

von ds

, 30.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
SuS-Keeper Sebastian Scholz kann in dieser Szene zwar klären, die Niederlage konnte er aber nicht verhindern.

SuS-Keeper Sebastian Scholz kann in dieser Szene zwar klären, die Niederlage konnte er aber nicht verhindern.

Olfens Coach Wolfgang Rödiger hatte sein Team gut eingestellt. So ging der SuS bereits in der fünften Spielminute durch Christoph Pietrus in Führung. Seppenrades Toni Gacaferi war im Strafraum weggerutscht. Generell hatte es den Anschein, dass die Fortunen in den ersten zehn Minuten in Gedanken beim WM-Endspiel der Fußballdamen waren. Doch durch eine taktische Umstellung, Spielertrainer Marco Habicht rückte ins Mittelfeld vor, bekamen sie das Spiel besser in den Griff und wurden zunehmend überlegener. In der 21. Spielminute gelang den Fortunen folgerichtig der Ausgleich. "Lutz" Hellermann hatte sich über die rechte Seite durchgesetzt und bediente Philipp Westhoff, der nur noch einschieben brauchte.

Lupfer kam zu spät

In der zweiten Hälfte war Seppenrade dann drückend überlegen. Die 2:1 Führung in der 51. Minute war identisch dem vorigen Ausgleich. Nur war es dieses Mal Raphael Cordell, der von Hellermann bedient wurde. Kurz darauf war es dann Fortunas Spielertrainer Marco Habicht, der sich in die Torschützenliste eintragen konnte. Er köpfte eine Ecke unhaltbar für "Scholle" Scholz in die Maschen. Das vierte Tor der Seppenrader, erneut durch Philipp Westhoff, wurde wieder über die anfällige linke Seite der Olfener eingeleitet. Das Spiel war entschieden, den bedeutungslosen Anschlusstreffer markierte Tobias Bobrow mit einem lässigen Lupfer. Festzuhalten bleibt, dass sich am Ende die spielerische Klasse der Seppenradener durchgesetzt hat. Doch im Gegensatz zu den letzten Spielen, war die Leistung der Olfener deutlich besser. Darauf lässt sich in den nächsten Wochen aufbauen.

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