SG Selm spielt Remis / Bork zerlegt Kaiserau II

Fußball: Kreisliga A

Die A-Liga-Fußballer der SG Selm haben die ersten Punkte im Meisterschaftskampf liegen gelassen. Im Auswärtsspiel bei BW Ottmarsbocholt sind die Selmer nicht über eine 1:1-Punkteteilung hinausgekommen. Der PSV Bork feierte hingegen ein Schützenfest. Die Spiele der A-Kreisligen: hier in der Übersicht.

SELM/WERNE/HERBERN/OLFEN

23.08.2015, 20:38 Uhr / Lesedauer: 8 min
SG Selm spielt Remis / Bork zerlegt Kaiserau II

Borks Sebastian Bressler (r.) traf zum zwischenzeitlichen 6:0 für den Polizeisportverein.

Fußball-Kreisliga A1 Unna/Hamm

Hammer SC - SV Stockum 0:10 (0:6)

Hamm wurde eiskalt erwischt. Ali Karaman netzte nach nur drei Minuten für Stockum ein. „Wir haben den Gegner früh gestört und so zu Fehlern gezwungen. So ein extremes Pressing haben wir zum ersten Mal gespielt. Und das hat gut geklappt“, so Gondolf.

Firat Isikli (9.), der Vierfachtorschütze Necati Bacak (23.), Sertan Uzun per Foulelfmeter (28.), und zweimal Tolga Köroglu (38., 42.) zerlegten Hamm in den ersten 45 Minuten in seine Einzelteile. „Dann wurde es natürlich leicht für uns“, so Gondolf. Bacak (51., 74., 80.) und Tolga Köroglu (58.) erzielten die weiteren Treffern.

Was Gondolf besonders gut gefiel, war, dass seine Spieler die Positionen beibehielten und sich „vorne nicht auf den Füßen standen“, so Stockums Coach, der die Bodenhaftung nicht verliert: „Wir dürfen nicht so blauäugig sein und glauben, dass das jede Woche so läuft. Mit VfL Mark kommt am nächsten Sonntag ein ganz anderes Kaliber. Fürs Torverhältnis war der Sieg aber toll.“

TEAMS UND TORE Hammer SC: Knips - Th. Matuschzik, Berndt (25. Berndt), Stricker (25. Krabus), Janzen, Mingram, Bilgic, Staubus, Beckschäfer, Schroth (36. Grobbel), MellerSV Stockum: Packheiser - Uzun, Bathel (43. Tayar), Schmidt (57. Eliyazici), T. Opsölder, Kozlik, Karaman, Bacak, Ünal, Isikli, Köroglu (73. Bußkamp)Tore: 0:1 Karaman (3.), 0:2 Isikli (9.), 0:3 Bacak (23.), 0:4 Uzun (28./FE), 0:5 Köroglu (38.), 0:6 Köroglu (42.), 0:7 Bacak (51.), 0:8 Köroglu (58.), 0:9 Bacak (74.), 0:10 Bacak (80.)Der Spielbericht folgt. 

Eintracht Werne - TuS Germania Lohausholz-Daberg II 3:2 (1:0)

Für Eintracht-Coach Jörg Fiebig war es das Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Club. „Es war schön alle wiederzusehen. Ich habe mich ja nicht im Bösen getrennt. Im Gegenteil, ich spiele dort immer noch bei den Alten-Herren“, so Fiebig. Geschenke wollte er mit seiner Mannschaft nicht verteilen. Auch wenn es zunächst danach aussah.

Die Eintracht fand in der ersten viertel Stunde nicht ins Spiel. An der Umstellung auf Dreierkette in der Abwehr lag dies aber nicht. Im Gegenteil. Im Laufe der Partie erwies sich die taktische Umstellung als kluger Schachzug, Pierluca Pra ins Mittelfeld zu stellen. „Wir wussten, dass Lohauserholz nur mit einem Stürmer spielt. Deshalb habe ich diese Variante gewählt. Und Pierluca hat seine Sache sehr gut gemacht“, erklärte Fiebig.

Als der Gastgeber seine Schwächephase überwunden hatte, häuften sich zum Ende der ersten Halbzeit dann gute Szenen. Einen sehenswerten Sololauf vollendete Selmin Bajric in der 40. Minute zum 1:0. Kurz vorher verschoss Marko Martinovic einen Foulelfmeter (32.).

Für die zweiten 45 Minuten nahmen sich die Evenkämper vor, von Beginn an sehr Kompakt zu stehen und die erwarteten Angriffe der Gäste im Keim zu ersticken. Daraus wurde nichts. Keine 60 Sekunden waren gespielt, da traf Philip Schimmler zum 1:1. Für eine kurze Zeit schien das Spiel zu kippen. Doch Adis Hasanbegovic (63.) erzielte die erneute Eintracht-Führung. „Wir müssen nur hinten sicher stehen. Unsere Chancen bekommen wir, je länger das Spiel dauert. Für ein Tor sind wir immer gut,“ sagte Fiebig. So wie Marko Martinovic, der in der 69. Minute einen Freistoß direkt verwandelte. In der Nachspielzeit (90.+2) erzielte Marcel Lauter das 2:3 für den TuS.

TEAMS UND TORE Eintracht Werne: Linke - Matula (75. Melser), Schynol, Obrenovic, Müller, Bajric (82. Thörner), Pawlik, Hasanbegovic (65. Zengin), Martinovic, Hessfeld, PraTuS Lohauserholz-Daberg II: Kersten - Ruppel, Kree, Jaßmann (75. Wohlrath), Lauter, Havers (75. Lange), Schimmler (71. Walter), Krampe, Schmersträter, Kastilian, BöckerTore: 1:0 Bajric (40.), 1:1 Schimmler (46.), 2:1 Hasanbegovic (63.), 3:1 Marko Martinovic (69.), 3:2 Lauter (90.+2)Bes. Vork.: Marko Martinovic (Eintracht) verschießt Foulelfmeter (32.) 

Fußball-Kreisliga A2 Unna/Hamm

PSV Bork - SuS Kaiserau II 7:0 (2:0)

Zunächst wirkte das Spiel ausgeglichen. Kaiserau spielte gut nach vorne, scheiterte jedoch häufig am letzten Pass. Borks Defensive machte ihren Job gut, trotz der drei ausgefallenen Innenverteidiger. Ab der 21. Minute kam die Borker Tormaschinerie dann in Schwung. Joel Grodowski brach die ungeschriebene Regel, dass der gefoulte Spieler nicht selbst an den Elfmeterpunkt tritt; verwandelte dann aber zum 1:0. Kurz vor der Halbzeit zimmerte erneut Grodowski, nach einem gegnerischen Fehlpass, das Spielgerät von rechts in den linken Winkel zum 2:0 (43.).

Kaiserau kam gut aus Halbzeitpause und machte Druck; scheiterte aber weiterhin an der stark aufgestellten Defensive Borks. Doch auch vorn waren sie hungrig: Daniel Berger überlupfte die Abwehr und Jannik Audehm erhöhte auf 3:0 (53.). Drei Minuten später machte Thomas Schäfer endgültig den Sack zu - 4:0. Dann ging bei Kaiserau gar nicht mehr. Grodowski traf zum 5:0 (67.), Bressler zum 6:0 (74.) und wieder Grodowski zum 7:0-Endstand (77.)

„Sina Habibivand und Jannik Audehm waren zwei riesen Fragezeichen bei uns, aber wir sind das Risiko eingegangen und Jannik hat sich sogar mit einem Tor belohnt. Wir hatten sogar noch mehr Torchancen und haben das Spiel über 90 Minuten kontrolliert“, sagt PSV-Trainer Ingo Grodowski. 

TEAM UND TORE PSV Bork: Haarseim - Menker, Lammers, Unterste Wilms, S. Habibivand, Westrup, Audehm (79. Preuß), N. Habibivand (69. Reith), Berger, J. Grodowski, Schäfer (63. Bressler)Tore: 1:0 J. Grodowski (FE 21.), 2:0 J. Grodowski (43.), 3:0 Audehm (53.), 4:0 Schäfer (56.), 5:0 J. Grodowski (67.), 6:0 Bressler (74.), 7:0 J. Grodowski (77.)

Kamener SC - GS Cappenberg 6:5 (1:3)

„Die Schlussphase war indiskutabel“, so der Spielertrainer. Schließlich lag sein Team bis zur 80. Minute noch mit 5:3 in Führung. Und nicht nur das. Mit 2:0 und 4:1 hatten die Cappenberger zwischenzeitlich ebenfalls geführt. „Der Gegner war definitiv schlagbar. Kamen hat aber nie aufgegeben. Und bei uns passte die Einstellung nicht. Gibst du in dieser Liga keine 100 Prozent, kannst du nicht gewinnen“, ärgerte sich Osmolski.

Trotz der frühen 2:0-Führung gefiel ihm das Spiel seiner Elf nicht. „Wir haben schon da viele Fehler gemacht“, so Osmolski. Ein umstrittener Handelfmeter brachte Kamen auf 2:4 (60.) ran, dann schoss David Hügemann seinen Gegenspieler an – 3:4 (61.). Tim Jesellas dritter Treffer schien die Entscheidung zu sein, ehe die verrückte Schlussphase begann.

TEAM UND TORE GSC: Logemann - Lippke, Knop (81. Heisler), Eroglu (70. Kneip), Fasse (21. D. Hügemann), Jesella, Böcker, Pestinger, Stiens, Osmolski, SchwartzTore: 0:1 Jesella (3.), 0:2 Stiens (16.), 1:2 (32.), 1:3 Jesella (36.), 1:4 Eroglu (58.), 2:4 (60., Handelfmeter), 3:4 (61.), 3:5 Jesella (62.), 4:5 (80.), 5:5 (89.), 6:5 (90.)

Kreisliga A2 Münster

BW Ottmarsbocholt - SG Selm 1:1 (1:0)

Selms Co-Trainer Michael Kinne war nach dem Spielabpfiff mit dem Ausgang enttäuscht. „Wir haben uns sicher mehr ausgemalt, wollten mit sechs Punkten in die Saison starten“, so der Coach. Für drei Punkte reichte die gezeigte Leistung der Selmer, die dem Gastgeber im ersten Durchgang zu viel Platz ließen, aber nicht aus. Ottmarsbocholt ging sogar zunächst in Führung. BWO-Torjäger Denis Hölscher, vor dem das Selmer Trainergespann zuvor gewarnt hatte, nutzte einen Konter aus und traf für die Blau Weißen (41.).

Nach Wiederanpfiff spielte Selm geordneter, ohne jedoch zwingende Torchancen zu haben. „Es war aber dennoch ein Spiel auf ein Tor. Gerecht ist dieses Remis nicht“, so Kinne weiter. Alexander Schwegler besorgte sechs Minuten vor Schluss zumindest einen Zähler.

TEAMS UND TORE Ottmarsbocholt: Knop – Tübing, Beutel, Hibbe, Schmauck, Saabe, Hölscher, Banach, Welp, Khazneh, Resing (71. Schlüter)Selm: Witthoff – Drees (46. Göke), Klähr (57. Heinrich), Suer, Koch, Atli, Tumbrink (51. Schwegler), Lebsack, Wagner, Katgeli, PinnekämperTore: 1:0 Hölscher (41.), 1:1 Schwegler (84.)

Werner SC II - SV Südkirchen 4:2 (2:0)

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten. WSC-Spieler Kai Wintjes köpfte am Tor vorbei (8.), Marvin Dornhege zwang WSC-Keeper Sebastian Vorwick zu einer Parade (12.). Nun übernahmen die Hausherren das Spiel. Dann setzte Marcel Eichhorst zum Solo an. Er setzte sich im halbrechten Mittelfeld gegen zwei Verteidiger glücklich durch und vollendete zur Führung (32.).

Nur vier Minuten später ließ sich Adam Ephraim zu einer Unsportlichkeit hinreißen. Nachdem ihm WSC-Akteur Cem Bozkurt den Ball abnahm, trat Ephraim unnötig nach. Der Unparteiische stellte den SVS-Angreifer mit Rot vom Feld (36.). „Adam hat der Mannschaft dadurch einen Bärendienst erwiesen“, sagte SVS-Coach Christian Kallwey nach dem Spiel.

Kurz vor der Pause erhöhte der WSC durch ein Eigentor von Bastian Reimann auf 2:0. Nur eine Minute dauerte es nach der Pause, bis Marcel Eichhorst die Führung auf 3:0 ausbaute (46.). Das Spiel verflachte. Der SVS kam zum Anschlusstreffer durch Sven Bähre (60.). Nur eine Minute später baute Henrik Telgmann die Führung wieder auf 4:1 aus (61.). Justin Schulze Weiling sorgte mit seinem Treffer für Ergebniskosmetik (88.).

TEAMS UND TORE Werner SC: Vorwick, Heese, Konieczny, Eisenbach, Liesegang-Plümper (61. Mürrmann), Egert (76. Gökgöz), Eichhorst, Bozkurt, Telgmann, Wintjes (87. Bichler), KlimeckiSV Südkirchen: Schwert, Möller (61. Windmeier), N.Dornhege, Schmidt, M. Dornhege, Schulze Twenhöven, Reimann (76. Reimann), Schulze Weiling, Balke (71. Bauhaus), Bähre, EphraimTore: 1:0 Eichhorst (32.), 2:0 Reimann (43./ET), 3:0 Eichhorst (46.), 3:1 Bähre (60.), 4:1 Telgmann (61.), 4:2 Schulze Weiling (88.)Bes. Vork.: Rote Karte für Ephraim wegen unsportlichen Verhaltens.

SV Concordia Albachten - SV Herbern II 4:0

Die Niederlage ist aus Sicht von Trainer Timy Schütte zu großen Teilen selbstverschuldet: „Die haben uns nicht an die Wand gespielt. In keiner Weise“, meint er. Doch wie kam dann die vom Ergebnis her recht klare Pleite zustande? „Wir haben vieles nicht gut gemacht. Der finale Pass kam nicht an und wir sind viel zu oft in Konter gelaufen“, ärgerte sich Timy Schütte. Eigene Tormöglichkeiten waren so natürlich Mangelwaren.

Für Albachten erzielte Matthias Maschek in der 20. Minute das 1:0. Nach dem Seitenwechsel bekam Herbern eine Steilvorlage vom Gastgeber. Ab der 62. Minute war er nur noch zu zehnt. Ein Spieler sah die Gelb-Rote-Karte – der SVH von da an eine halbe Stunde in Überzahl. Aber: „Anstatt in Ruhe weiter konzentriert zu spielen, haben wir einfach alles nach vorne geworfen. Und uns so weitere Konter gefangen“, wunderte sich Schütte über die Dinge, die er von seiner Mannschaft sah. Die Gegentore fielen dann auch alle ab der 70. Minute. Zweimal Steven Meyer (72., 75.) und Domink Volmers (88.) trafen für Concordia.

Herbern auf der anderen Seite kam in der 75. Minute das erste Mal nennenswert gefährlich vor das Tor. Yannik Havers zog von links in den Strafraum und zog aus 18 Metern ab – der Ball ging knapp am langen Pfosten vorbei. „Die Jungs wissen, was falsch läuft. Wir werden unter der Woche kurz darüber reden und uns auf das nächste Spiel vorbereiten“, so Schütte, der mit der Reserve nun auf dem zwölftem Tabellenplatz liegt. Albachten ist neuer Spitzenreiter. 

TEAMS UND TORE SV Concordia Albachten: Hinkerhohe – Sladek, Schulze Hillert, Bußmann, Volmer, Atalan, Ribeiro, Meyer (86. Combs), Maschek (82. Humbert), Fellner, KievitSV Herbern II: Seb. Adamek - Lübke, Havers, Chr. Adamek, Roters, Krieter, Kortendick (60. M. Aschoff), Heitmann, Jücker, Lutter, St. AschoffTore: 1:0 Maschek (20.), 2:0 Meyer (72.), 3:0 Meyer (75.), 4:0 Volmer (88.)Bes. Vork.: Gelb-Rot für Münster (62.)

Kreisliga A2 RE

Westfalia Vinnum - TuS Sinsen II 3:0 (2:0)

Die Schwarz-Gelben diktierten in einem insgesamt eher schwachen Fußballspiel von Beginn an die Partie. Der Aufsteiger aus Sinsen, der mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet ist, versteckte sich auf dem Platz, wagte nach vorne kaum Offensivaktionen. Es war daher nicht verwunderlich, dass Vinnum sofort die Kontrolle übernahm und mit seiner ersten Chance in Führung ging. Eine Flanke des erneut starken Dominik Schenkel leitete Maximilian Stanek, der dieses Mal von Beginn an stürmte, mit dem Kopf zu Arnd Forsmann weiter, der am Pfosten goldrichtig stand (10.). Nach der Führung schaltete Vinnum zunächst einen Gang zurück und verwaltete das Spiel.

Die Partie bot so zwischenzeitlich kaum nennenswerte Szenen. Der Treffer zum 2:0 elf Minuten vor der Halbzeit war allerdings mehr als sehenswert. Nach feinem Doppelpass zwischen Stanek und Schenkel erhöhte Letzterer auf den 2:0-Pausenstand.

Zu umständlich vor dem Tor

Auch nach Wiederanpfiff blieb Vinnum feldüberlegen und bekam nach 55 Minuten zurecht einen Foulelfmeter zugesprochen. Arnd Forsmann war gelegt worden. „Dominik schießt“, rief Frank Bidar von der Seitenlinie in Richtung Dominik Schenkel, der den Ball dann aber an Stanek übergab. Dieser trat an, scheiterte mit einem halbhohen Schuss aber an TuS-Keeper Bünyamin Atyon.

Besser machte es der Stürmer 20 Minuten später. Nach einem schönen Querleger des eingewechselten David Jendrich besorgte Stanek mit einem Flachschuss das 3:0. Nur eine Minute danach entschied der Unparteiische Bruno Krause aus Datteln zum zweiten Mal auf Strafstoß für Vinnum. Dieses Mal wurde Fabian Niermann im Strafraum gestoppt und Schenkel schnappte sich den Ball. Doch auch der sonst spielstarke Mittelfeldmann blieb vom Punkt glücklos und drosch den Ball in die Wolken.

TEAMS UND TORE Westfalia Vinnum: Beckbauer – Kämerow, Rosengart, Stolzenhoff (66. Stammler), Rosowski, Niermann, Demir, Stanek (80. Lerche), Forsmann, Schenkel, Olfens (46. Jendrich)TuS Sinsen II:  Atyon – Goecke (52. Cinar), Schöpe (68. Timmler), Voigt, Schäfer, Kreutzberg, Fahrenhorst, Ortmanns, Krauze, Musli, DecheringTore:  1:0 Forsmann (10.), 2:0 Schenkel (34.), 3:0 Stanek (75.)Bes. Vorkommnisse: Stanek verschießt Foulelfmeter (55.), Schenkel verschießt Foulelfmeter (76.)

Kreisliga A Coesfeld

Adler Buldern - SuS Olfen II 4:0 (4:0)

Die ersten 45 Minuten der Partie sind schnell erzählt. Mit einem Viererpack (1./17./22./44.) entschied Bulderns Stürmer Lukas Tönnis, den SuS-Trainer Thorsten Rosenberger Viererals „extrem gut“ beschrieb, das Duell. Olfen bekam Tönnis nicht in den Griff, leistete sich bei den Gegentoren zum Teil haarsträubende Fehler. „Da haben Zuordnung und Abstände nicht gepasst. Schon früh war unser Konzept so über den Haufen geworfen“, resümierte Rosenberger.

Besser wurde es im zweiten Durchgang. Rosenberger hatte inzwischen gewechselt, brachte Marco Lassak und Joshua Schubert, die dem wackeligen Mittelfeld deutlich mehr Stabilität verliehen. Olfen erspielte sich danach sogar gute Tormöglichkeiten. Daniel Czempik (60.), Joshua Schubert (65.) und Niels Kleischmann (80.) trafen aber das Tor nicht.

TEAM UND TORE Olfen: Koll – Mo. Böttcher, Borkenfeld, Peters, Köppeler, Da. Brüggemann, Thier (46. Lassak), Naumann (46. Schubert), Kleischmann, Meier (66. Bonberg), CzempikTore: 1:0 Tönnis (1.), 2:0 Tönnis (17.), 3:0 Tönnis (22.), 4:0 Tönnis (44.)

 

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