So haben die A-Ligisten im Kreis Lüdinghausen gespielt

Fußball-Kreisliga A

Englische Wochen: In der Fußball-Kreisliga A Lüdinghausen waren die Teams am Sonntag, 6. Oktober, erneut im Einsatz. Dabei gab es mehrere Kantersiege. Wer hat gewonnen, wer verloren? Oder gab es ein Unentschieden? Und wer hat die Tore geschossen? Aktuelle Ergebnisse und kurze Spielberichte gibt es hier.

KREISGEBIET

von Von Patrick Schröer, Malte Woesmann, Bernd Warneck

, 06.10.2013, 19:46 Uhr / Lesedauer: 4 min
So haben die A-Ligisten im Kreis Lüdinghausen gespielt

 Reckmann – Schwipp, Lachmann, Artinger, Kroner, Möer (79. Kleine-Bley), Runde, Steinhoff, Sudholt, Sudholt (62. Hanke), Reher, Winkler (87. Mertens).

 Pirih – Gürenates, Muck, Schulz (68. Pohl), Akono, Schmidt, Närdemann, Kinne, Aksoy (55. Heickens), de West (46. Hügemann), Manfredi.

1:0 Kroner (28.), 2:0 Runde (76.).

 Rote Karte Kroner (88.) wegen Meckerns.  

Dank des 2:1-Erfolges feierten die Selmer den zweiten Sieg in Folge. Beim PSV indes wartet man weiter auf ein Erfolgserlebnis. Mann des Tages war Alexander Schwegler. Mit seinem Tor fünf Minuten vor Schluss schoss er seine Farben zum Sieg. Schon zum 1:0 hatte Schwegler getroffen. Lange währte die Freude auf Selmer Seite jedoch nicht. Nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß glich Kai Freiberg aus. In den letzten 20 Minuten waren die Gäste dann wieder am Drücker. Als sich fast alle schon mit einem Remis abgefunden hatten, klärte Jens Haarseim einen langen Freistoß nicht entschieden genug und Schwegler schob ein. "Das ist eine unglückliche Niederlage", so PSV-Trainer Peter Poslednik. Sein Gegenüber Frank Bidar sah das hingegen anders: "Der Sieg geht völlig in Ordnung."

J. Haarseim – Thomas, Monno, Rosengart, Freiberg, Schuhmann (69. Heisig), Poslednik (75. Lenke), Lammers, Mengelkamp, Brand, Wunder.

Witthoff – Ulrich, Suer, Czubak (63. Markowski), Oguz, Lebsack, Dresken, K. Haarseim (46. Pieper), Schwegler, Scharen, Kramzik (46. Voßschmidt).

0:1 Schwegler (50.), 1:1 Freiberg (52.), 1:2 Schwegler (85.).  

Olfen begann nervös. Das Selbstvertrauen war nach der deutlichen Heimniederlage unter der Woche scheinbar noch angeknackst. Fehler häuften sich in den Anfangsminuten. Daher war es gar nicht so verwunderlich, dass der Underdog aus Senden sogar in Führung ging. Nach dem Ausgleich spielte nur noch Olfen. Vor der Pause fiel dann auch völlig zurecht der Führungstreffer. In der zweiten Halbzeit drehte der Tabellensechste dann so richtig auf und kam zu drei weiteren Toren. „Einstellungs- und leistungsmäßig war das eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Spiel gegen Capelle. Wir haben gegen Senden eine klasse Mannschaftsleistung gezeigt und dabei völlig verdient gewonnen“, berichtete SuS-Spieler Christian Brüse nach dem Ende der Partie.

Müller – Neumann, Hellmich, Achtenberg, Brüse, Köppeler, Koslowski, Zolda (78. Godejohann), M. Müller (73. Kleischmann), Middeke, Brüggemann.

1:0 Stephan Rosenberger (13.), 1:1 Koslowski (14.), 1:2 Brüggemann (40.), 1:3 Köppeler (47.), 1:4 Middeke (63.), 1:5 Kleischmann (76.).  

Die Spieler des SVH II freuten sich über das 0:0. Die Eintracht-Kicker dagegen waren unzufrieden, schimpften über den Schiedsrichter und den Gegner – Kritik am eigenen Spiel war nicht zu hören. Die äußerte jedoch Eintrachts Trainer Muris Mujkanovic: „Wir hatten Probleme, uns zu konzentrieren. Wir hatten viel zu viel Hektik in unserem Spiel.“ Trotzdem hatte seine Mannschaft im ersten Abschnitt die besseren Chancen. Herbern konzentrierte sich auf das Verteidigen. „Ich habe vor der Begegnung die Marschroute herausgegeben, dass erstmal die Defensive sicher stehen muss. Das haben die Jungs über weite Strecken gut umgesetzt“, sagte SVH-Trainer Timy Schütte. Im zweiten Abschnitt gab es keine echte Torchancen mehr zu bestaunen. Herbern konzentrierte sich weiter auf die Torverhinderung und die Eintracht auf das ewige Gequatsche. So plätscherte die Begegnung nur so dahin.

Fenker, S. Aschoff, Schlupp, Prahs, C. Adamek, P. Temmann (82. Steincke), Overs (68. Nathaus), Mangels, Klüsener, Brinkmann (80. Feldmann)

Linke, Ünal, Thurn, Woitek, Bressler (46. Pra), Gorgon, Bozaci, T. Opsölder (84. Örnek), Taymaz (76. Kaya), Saado, Monssor

Fehlanzeige  

Im Duell der beiden Überraschungsmannschaften der Liga setzte sich der Aufsteiger am Ende etwas zu deutlich durch. Gastgeber Alstedde zeigte sich zunächst engagierter und aggressiver. Als Björn Kadlubowski verletzt raus musste, traf Cappenberg zur Führung. Spielertrainer Patrick Osmolski schickte Sven Steffenhagen in die Schnittstelle der Viererkette. Alsteddes Keeper reagierte zu spät, hatte beim anschließenden Schuss das Nachsehen - 0:1 (12.).  Alstedde zeigte sich nicht geschockt, erspielte sich seinerseits zahlreiche Chancen. Cappenberg durfte sich bei Torwächter Manuel Sperl bedanken, der seinen Kasten zunächst sauber hielt. Kurz vor der Pause foulte Dietrich Jesella im 16er. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte sicher zum 0:2. BWA war in Unterzahl am Drücker, erzielte den Anschlusstreffer durch Ersin Acikgöz. Als Alstedde hinten öffnete, legte Abiola Farinde in der Nachspielzeit noch zwei Treffer nach.

 Dietrich - Paarmann, Akcigöz, Busch, Lohietz (46. Deniz), Kadulubowski (11. Milinkovic), Rumann, Kuhne, Klink, Friemann

Sperl - Lippke, Albers, Farine, Jesella, Steffenhagen (60. Stock), Moltrecht (77. Zocher), Pestinger (80. Schneider), Osmolski, Zentgraf, Wiesmann

 0:1 Steffenhagen (12.), 0:2 Jesella, FE (45.), 1:2 Acikgöz (62.), 1:3, 1:4 beide Farinde (89./90.+2)        

Mehr Spielanteile bedeuten nicht immer gleich drei Punkte. Das haben am Samstag Borussia Dortmund und Bayern München in der Bundesliga erlebt. Am Sonntag wiederfuhr das auch dem SV Stockum. „Wir hatten viel mehr vom Spiel, machen aber viel zu wenig daraus“, sagte Trainer Ralf Gondolf. Tino Grote, Co-Trainer der Davaren, bestätigte die Einschätzung Gondolfs, sprach trotzdem davon, dass sein Team die Partie hätte gewinnen müssen.  Nach dem 1:0 durch Florian König (50.) tauchte Simon Jansen völlig frei zum Kopfball auf, setzte den Ball aber knapp neben das Tor (72.). „Dann wäre die Begegnung zu unseren Gunsten gelaufen gewesen“, sagte Tino Grote. So blieb Stockum im Spiel und glich durch Christian Witt in der 78. Minute aus. Die große Chance zum späten Siegtreffer hatten aber die Davaren. Wieder war es Jansen, der in der 90. Minute alleine auf Stockums Torhüter Cedric Packheiser zulief, aber die Nerven verlor.

Stilling, L. Eickholt, R. Atalan, Jansen, S. König (61. Plagge), P. Eickholt (77. Roberg), Kaiser, F. König (65. Windmeier), Grote, Bettmer, Farwick

Packheiser, Eulich, Köroglu, Radstaak, Witt, Repenek, Uzun, Barthel (46. Thiveßen), E. Tozlu, Karaman, H. Tozlu

1:0 F. König (50.), 1:1 Witt (78.)  

 

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