Spielausfälle bereiten Westfalia Vinnum, PSV Bork und SG Selm Probleme

Wintervorbereitung

Schnee und Eis erschweren den heimischen Teams die Winter-Vorbereitung. Daher müssen die Trainer auf Alternativen ausweichen. Die sehen unterschiedlich aus.

von Carl Brose

06.02.2019, 16:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Spielausfälle bereiten Westfalia Vinnum, PSV Bork und SG Selm Probleme

Fußballspielen war auf dem Borker Sportplatz zuletzt nur bedingt möglich. © Sebastian Reith

Es war in den letzten Wochen ein gewohntes Bild auf den Sportplätzen der Region: Mit Schnee bedeckt und unten drunter vereist. Die schlechten Wetterverhältnisse machten den Fußball-Kreisligisten aus Bork, Vinnum und Selm zuletzt arge Probleme. Denn dem Wetter fielen bereits zahlreiche Testspiele zum Opfer. Das erschwert den Teams zur Zeit die Vorbereitung auf die neue Saison. Schon am Sonntag, 17. Februar, starten die Kreisligen in die Rückrunde.

Besonders hart hat es Westfalia Vinnum getroffen. Gleich drei Testspiele fielen bei den Vinnumern in der Vorbereitung aus. „Eigentlich will man sich kurz für Rückrunden einspielen, um sich einen gewissen Spielryhthmus zu holen. Das war für uns bisher nicht möglich“, so der Vinnumer Trainer Frank Bidar über die aktuelle Situation für seine Mannschaft.

Auch das Training der Vinnumer litt unter den widrigen Bedingungen: „In den letzten Tagen konnten wir nichts auf dem Platz machen. Es war einfach zu gefährlich, weil es komplett vereist war.“ Mit Blick auf den nahenden Saisonstart ist die Devise für Bidar klar: „Wir müssen jetzt so schnell wie möglich gut machen, was wir an Zeit verloren haben.“ Dafür starten die Vinnumer einen „spontanen Spiel-Marathon“ während dem sie drei Spiele in vier Tagen bestreiten. Los geht es am Donnerstag gegen den BV Brambauer und schon einen Tag später gegen den PSV Bork.

Denn auch die Borker hatten zuletzt mit Spielausfällen zu kämpfen. „Das Spiel gegen Vinnum ist etwas spontan aus der Not entstanden, aber das wird ein richtig guter Test für uns“, so PSV-Trainer Markus Kuhn. Richtiges Training war auch bei den Borkern nicht möglich. „Bei dem Zustand des Platzes konnte man den Ball nicht wirklich laufen lassen. Daher mussten Alternativen her“, sagt Kuhn über die letzten Trainingseinheiten.

Seine Spieler mussten zuletzt häufiger auf Fußballschuhe verzichten. Stattdessen wurde die Trainingszeit zum Laufen genutzt. Für Kuhn aber kein Nachteil: „Ich denke, alle Mannschaften haben damit zu kämpfen. “

Das gilt auch für den Selmer Trainer Deniz Sahin. Er sieht die verlorene Zeit auf dem Platz als Möglichkeit, in anderen Bereichen zu arbeiten: „Wir haben die Einheiten unter anderem auch für Fitness- und Kraft-Training genutzt. So konnten wir die Zeit sinnvoll nutzen.“

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