Südkirchener Dustin Willms bekam im Malaga-Urlaub den Anruf vom FSV Zwickau

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Dustin Willms (21) wird ein Zwickauer. Der Fußball-Drittligist FSV Zwickau hat den gebürtigen Südkirchener mit einem Vertrag für ein Jahr bis zum Sommer 2021 mit einer Option ausgestattet.

Südkirchen

, 30.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf dem Foto, mit dem der FSV Zwickau seinen Vereinswechsel öffentlich machte, hat Dustin Willms einen Ball mit passendem Vereinswappen in Rot, Blau und Weiß unter dem Arm. Er trägt ein grau kariertes Hemd, darunter ein schwarzes T-Shirt und Kreuzkette. Im Hintergrund: Die Tribüne des Stadions, das 10.000 Zuschauer fasst. Es ist mit den Baujahren 2015/16 eines der neusten Stadien Deutschlands.

In diesem will Dustin Willms (21) künftig seine Tore vor Heimpublikum schießen. Der Fußball-Drittligist FSV Zwickau hat den gebürtigen Südkirchener mit einem Vertrag für ein Jahr bis zum Sommer 2021 mit einer Option ausgestattet - Willms geht damit einer neuen Herausforderung nach.

Der Wechsel zum FSV Zwickau ergab sich für Dustin Willms relativ zügig. Er befand sich im Urlaub in Malaga, als sein Berater vor zwei Wochen anrief. Zwei Stunden später gab es eine Videokonferenz mit den Verantwortlichen der Zwickauer. „Wir haben uns kennengelernt und ausgetauscht“, sagt Willms.

Dienstag war Dustin Willms zur Vertragsunterzeichnung in Zwickau

Die Unterschrift unter dem Vertrag ist seit Dienstag trocken. Willms wohnt in Zwickau übergangsweise in einer Wohnung für Spieler. Kommende Woche zieht er um. Bei einem Dauerlauf am Mittwochvormittag guckte sich Willms gleich auch die Stadt an. „Es ist auf den ersten Blick eine schöne, alte, stilvolle Stadt, in der man viel machen kann. Ich habe zwar noch nicht alles gesehen, aber das wird noch kommen“, sagt Willms.

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Warum entschied sich Willms für den FSV Zwickau? „Es gab schon Interesse von anderen Vereinen aus der 3. Liga und der Regionalliga, aber ich hatte ein sehr gutes Gefühl bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen und in dem Wechsel habe ich die beste Chance gesehen, mich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt zu machen“, sagte Willms. Nach drei Jahren bei Fortuna Düsseldorf habe der 21-Jährige gemerkt, dass ihm eine Veränderung gut tun würde.

Familienmensch will sich in Zwickau durchsetzen

In NRW wäre er auch gerne geblieben. „Klar wäre es für mich schöner, in der Heimat zu wohnen, da ich ein Familienmensch bin. Aber da die sportliche Entwicklung für mich oberste Priorität hat, habe ich mich für den FSV Zwickau entschieden“, so Willms.

In Zwickau will sich Willms durchsetzen. Sein Anspruch: „Ich möchte viel Spielzeit sammeln, Tore erzielen und mich sportlich und persönlich im Gesamten weiterentwickeln.“

Den Sprung von der Regionalliga in die 3. Liga traut sich der gebürtige Südkirchener zu, obwohl ihm bewusst ist, dass er sich weiter steigern muss: „Die Dritte Liga ist von Allem etwas besser - egal, ob es das Tempo mit und ohne Ball ist, die geringere Fehlerzahl, die deutlicher bestraft wird. Es geht noch deutlich mehr zur Sache als in der Regionalliga.“

In Zwickau würde sich Willms gerne auch neben dem Fußball weiterbilden. „In Düsseldorf habe ich mich sehr auf den Fußball konzentriert“, sagt er. Ab dem Sommer würde er gerne ein Fernstudium beginnen oder eine Fitnesstrainerlizenz ablegen. „Es geht darum, sich ein zweites Standbein aufzubauen“, sagt Willms.

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