SuS Olfen bestreitet Nachholspiel beim VfL Hüls

Handball: Kreisliga

Die Kreisliga-Handballer des SuS Olfen stehen in dieser Woche vor einem Kraftakt. Die Jungs von Michael Scholten müssen zwei Spiele bestreiten. So steht bereits am Donnerstagabend ein Nachholspiel gegen den VfL Hüls an. Der SuS geht als Außenseiter in die Partie.

OLFEN

, 17.02.2016, 16:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Benedikt Höning (l.) und der SuS Olfen treten zum Nachholspiel beim VfL Hüls an.

Benedikt Höning (l.) und der SuS Olfen treten zum Nachholspiel beim VfL Hüls an.

Handball-Kreisliga Industrie VfL Hüls - SuS Olfen Donnerstag, 18. Februar, 20 Uhr, Sporthalle Im Loekamp, Loekampstraße 80, Marl

Der SuS könnte sich mit einem Sieg aus dem Abstiegskampf verabschieden und seine Position im Mittelfeld festigen. Der Weg dorthin ist allerdings alles andere als leicht: Hüls steht zurzeit auf dem vierten Platz der Kreisliga Industrie, verlor erst drei Heimspiele. Das Hinspiel haben die Olfener zudem mit 24:30 verloren. Scholten: „Da haben wir ordentlich auf den Deckel bekommen.“

„Wir sind definitiv der Außenseiter in diesem Spiel“, sagte SuS-Spieler Sebastian Reinkober. Dennoch wolle die Mannschaft die zwei Punkte nicht kampflos hergeben, so der Linkshänder weiter. Der SuS gewann viele Spiele in letzter Zeit, die Stimmung in der Mannschaft sei extrem gut. „Wir werden die Euphorie für uns nutzen“, sagte Reinkober.

Der Olfener Trainer kann dazu heute Abend auf einen vollen Kader zurückgreifen. „Das ist unser Vorteil: Wir sind breit aufgestellt. Daher fordere ich von meinen Jungs 60 Minuten Vollgas“, sagte Scholten. Hüls ist, laut Scholten, eine körperlich starke Mannschaft, die auch konditionell gut sei.

Er stimmt daher mit Reinkober überein: „Wir sind definitiv nicht der Favorit in diesem Spiel, aber das ist auch manchmal gar nicht so verkehrt.“ Schließlich zeigt seine Mannschaft gegen stärkere Teams oft eine bessere Leistung.

Ein Problem in dem zusätzlichen Spiel sieht Scholten nicht. „Am Ende wird die Motivation der Mannschaft ausschlaggebend sein“, sagte der Trainer. Eine zu hohe Belastung sehe er nicht, der Kader sei groß genug. „Ich kann jede Position mindestens doppelt besetzen, das ist viel wert“, sagte er.

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