SuS Olfen Handballer stehen vor dem Neustart

Handball-Kreisliga

Als Tabellenletzter steht der SuS Olfen zum Rückrundenstart unter Druck. Gegen Hattingen soll nun die Wende eingeläutet werden.

von Carl Brose

Olfen

, 24.01.2019, 18:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
SuS-Spieler Marcel Oberhag (M.) fiel im Training aus, wird aber am Samstag auflaufen können.

SuS-Spieler Marcel Oberhag (M.) fiel im Training aus, wird aber am Samstag auflaufen können. © Jürgen Weitzel

Das Vergangene vergessen: Unter diesem Motto starten die Handballer des SuS Olfen am Samstag gegen Ruhrbogen Hattingen (6.) in die Rückrunde. Durch einen Sieg im Heimspiel will das Tabellenschlusslicht aus Olfen die verkorkste Hinrunde vergessen machen.

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Olfen - Ruhrbogen Hattingen

Auch SuS-Trainer Randolf Mertmann baut auf den frischen Geist, mit dem seine Mannschaft in die Rückserie starten will: „Wir müssen diese desolate Hinrunde aus dem Kopf streichen.“ Phasenweise ließen die Olfener schon in der Hinrunde aufblitzen, dass sie besser sind, als es der aktuelle Tabellenplatz vermuten lässt. „Wir müssen beginnen unser Potenzial regelmäßig abzurufen. Dazu müssen wir besser als Mannschaft agieren“, so Mertmann. Aber am wichtigsten für seine Mannschaft sei es „endlich mal wieder ein Spiel zu gewinnen“. Dabei ist es Mertmann inzwischen auch völlig egal wie dieser Sieg zustande kommt: „Meinetwegen kann es auch ein richtig dreckiger Sieg sein. Ruhig durch ein Last-Minute-Tor mit der Schlusssirene.“

Aus Hinspiel gelernt

Dieses Erfolgserlebnis soll schon gegen Hattingen her (Anwurf: Samstag 19 Uhr, Sporthalle Olfen). Im Hinspiel setzte es für die Olfener noch eine deutliche Niederlage. Bei der 20:31-Klatsche ließen die Hattinger dem SuS keine Chance. Doch Mertmann hat seine Lehren aus dem Spiel gezogen. „Sie hatten im Hinspiel ganz bestimmte Laufwege in ihrer Auftakthandlung, wenn sie in Ballbesitz waren. Das hat uns vor riesige Probleme gestellt“, erklärt Mertmann. In den vergangenen Trainingseinheiten habe er aber mit der Mannschaft etwas erarbeitet gegen diese Situationen.

Als weitere Schwäche aus dem Hinspiel stellt Mertmann die Chancenverwertung heraus: „Wir haben den Torwart praktisch zu einer Topleistung gezwungen, weil wir ihn ständig abgeworfen haben.“ Auch beim Erzielen von Toren sind dem Trainer daher inzwischen fast alle Mittel recht: „Der Ball kann auch ruhig ins Tor kullern. Hauptsache wir machen unsere Tore. Für den Neustart kann Mertmann auf den ganzen Kader zurückgreifen. Lediglich Marcel Oberhag konnte in der Woche nicht trainieren, wird aber voraussichtlich am Samstag spielen können.

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