SuS Olfen meisterlich - am Ende fehlt aber die Kraft

Saison-Rückblick

Ein letztes Quäntchen fehlte dem SuS Olfen in dieser Spielzeit zur Perfektion. Zwar wurden die Steverstädter verdient Meister in der Kreisliga, den Aufstieg verpasste der SuS allerdings in den Entscheidungsspielen gegen den FC Epe.

OLFEN

, 27.06.2014, 15:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Am Ende fehlte beim SuS Olfen nicht viel. Der Meister verpatzte in Epe aber den Aufstieg und spielt auch künftig im Kreisoberhaus. Hier wird Alexander Hellmich von Berni Krursel getröstet.

Am Ende fehlte beim SuS Olfen nicht viel. Der Meister verpatzte in Epe aber den Aufstieg und spielt auch künftig im Kreisoberhaus. Hier wird Alexander Hellmich von Berni Krursel getröstet.

Bis zu den Entscheidungsspielen gegen den FC lief die Spielzeit aber nahezu mustergültig. Die einzige Niederlage fingen sich die Steverstädter in der Hinrunde bei der 0:3-Heimklatsche gegen den SC Capelle. In der Rückrunde gab der Meister noch seltener Punkte ab, dominierte die Gegner weitgehend und feierte berauschende Siege. 13 Siege und drei Unentschieden standen zu Buche. Damit toppte der SuS noch einmal die starke Hinrunde. Die Trennung von Trainer Mario Pongrac zur Winterpause wirkte sich nicht wie erwartet auf die Mannschaft und ihre Leistungen aus. Das Team glaubte an seine Chance, Meister zu werden und nahm diese letztendlich auch wahr. Eindrucksvoll war dabei, dass die Mannschaft eine starke Einheit und ein wahres Kollektiv bildete. Zwar verfügt der SuS auch über eine große Menge an guten Einzelspielern, doch das ganze Team war es, das letztlich den Unterschied gegenüber den übrigen Kreisligisten ausmachte. Dies zeigte sich auch gut bei der Verteilung der Olfener Torschützen. Insgesamt 93 Treffer markierte der SuS, das ist Liga-Bestwert. Olfens gefährlichster Offensivmann Marvin Böttcher (14 Saisontore) rangiert jedoch nur auf dem 14. Platz der Torschützenliste. Variabilität und Flexibilität lassen beim SuS vor allem in der Offensive grüßen. Olfens neuem Trainer Norbert Sander steht in der kommenden Saison also eine eingespielte, variable Truppe zur Verfügung, denn keiner der Akteure wird den Verein verlassen. Dass mit Michael Karwot ein Defensivallrounder an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, ist für den SuS erfreulich. Der ohnehin bärenstarken Defensive, Olfen kassierte nur 28 Gegentreffer (Liga-Bestwert), wird der ehemalige Nordkirchener weitere Stabilität verleihen können.  Patrick Schröer

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