SVS trennt sich von Trainer Hansi Schäfer

SV Südkirchen

Sein erstes Engagement in Südkirchen war kurz und erfolgreich, sein zweiter Einsatz war ebenso kurz, dafür aber erfolglos. Am Montag trennte sich der SV Südkirchen von seinem Trainer Hansi Schäfer.

SÜDKIRCHEN

von Von Malte Woesmann

, 25.10.2011, 20:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das zweite Engagement von Hansi Schäfer beim SV Südkirchen endete nach nur neun Spielen.

Das zweite Engagement von Hansi Schäfer beim SV Südkirchen endete nach nur neun Spielen.

Schäfer hatte den Verein bei seinem ersten Engagement 2008 vor dem Sturz in die Kreisliga bewahrt. Genau das wird ihm jetzt nicht mehr zugetraut. "Die sportliche Entwicklung hat uns keine Chance mehr gelassen", so Südkirchens Sportlicher Leiter Christoph Haub am Dienstag. Das desolate 1:4 vom Sonntag bei TuRa Bergkamen habe den Verantwortlichen keine Wahl mehr gelassen. Mit sechs Punkten aus neun Spielen rangiert der SVS zurzeit auf Platz 12 in der Bezirksliga, am Sonntag steht das richtungsweisende Spiel gegen den Vorletzten ÖSG Viktoria Dortmund auf dem Plan.Klaus Lohmann übernimmt interimsmäßig "Menschlich ist uns die Entscheidung sehr schwer gefallen, aber der Trainer ist nun mal leider das schwächste Glied in der Kette", so Haub weiter. Mit der Entscheidung wolle man die Mannschaft wachrütteln und den Abwärtstrend stoppen. "Vom Team hätten wir uns bereits gegen Bergkamen, die keinesfalls stärker sind als wir, schon Einsatz gewünscht. Dass das nicht kam, stimmte uns nachdenklich", nimmt er die Mannschaft in die Pflicht, die Dienstag Abend beim Training über die Entlassung von Schäfer informiert wurde.

Klaus "Pille" Lohmann wird nun das Team erst einmal interimsmäßig betreuen. "Er kennt den Verein und das Umfeld und hat schon einige Spiele gesehen", begründet Haub die Entscheidung für den SVS-Routinier. Lohmann wird aller Voraussicht nach auch am Sonntag beim Heimspiel gegen Dortmund an der Linie stehen. Mehrere Kandidaten im Gespräch "Wir sind mit mehreren Kandidaten im Gespräch, wollen aber nichts überstürzen", erklärt Christoph Haub. Spätestens in der kommenden Woche wolle man aber einen neuen Trainer präsentieren. Das Anforderungsprofil formuliert Haub wie folgt: "Er muss sich in der Bezirksliga und in der Szene auskennen."

Losgelöst von der Trainerentlassung ist der heimische Bezirksligist auf der Suche nach Neuzugängen in der Winterpause. Drei bis vier neue sollen es werden. "Da muss der neue Trainer natürlich auch ein Mitspracherecht haben", so Haub. Gemeinsam sollen neuer Trainer und Neuzugänge dazu beitragen, was Hansi Schäfer bei seinem ersten Engagement schaffte: den SVS in der Bezirksliga zu halten.

 

 

Lesen Sie jetzt