Warum Wolfgang Rödiger nicht mehr Trainer beim SuS Olfen ist

Fußball

Wolfgang Rödiger trat in der vergangenen Woche überraschend von seinem Amt als Trainer des SuS Olfen zurück. Mit RN-Redakteur Malte Woesmann sprach Rödiger nun über die Gründe für diesen Schritt.

OLFEN

von Von Malte Woesmann

, 18.10.2011, 14:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wolfgang Rödiger gab an der Seitenlinie immer 100 Prozent.

Wolfgang Rödiger gab an der Seitenlinie immer 100 Prozent.

Fast fünf Jahre war Wolfgang Rödiger Trainer in Olfen. Am 22. Oktober 2006 übernahm er das Team als Tabellenschlusslicht und führte den SuS in der Saison und den kommenden Spielzeiten nach oben. In dieser Saison sollte es nun mit dem Aufstieg in die Bezirksliga klappen. "Verein, Mannschaft und Trainerteam haben auch ganz bewusst das Wort Meisterschaft in den Mund genommen", so Rödiger. Doch "viele kleine Dinge" haben ihn schließlich zum Rücktritt bewogen. Gestört habe ihn, dass die Mannschaft "in den letzten Wochen in das alte Schema zurückgefallen" sei. "Urlaub und Feten waren hier manchmal wichtiger, als das nächste Spiel am Sonntag.""Die Mannschaft hat nun kein Alibi mehr" Einige Tage nach seinem Rückzug fühlt sich Rödiger nun zwar "gelöst und befreit", gibt aber auch zu Protokoll, dass er seine "Gefühlswelt erstmal sammeln" müsse.Dennoch ist er überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: "Die Mannschaft ist intakt, mit Mario Pongrac habe ich auch gut zusammengearbeitet, wir lagen auf einer Wellenlänge. Ich wollte der Mannschaft nicht mehr im Weg stehen. Jetzt hat sie kein Alibi mehr." Rödiger geht nicht im Zorn, "Olfen wird immer eine Herzensangelegenheit für mich bleiben." Des Weiteren ist er sich sicher, "dass die Mannschaft das Ziel Meisterschaft noch packen kann".

Interview in der Zeitung
Wie hat die Mannschaft seinen Entschluss aufgefasst? Und wie geht es jetzt für ihn weiter? Die Antworten auf diese Fragen lesen Sie im ausführlichen Interview in der Mittwochsausgabe (19. Oktober) der Selmer Ruhr Nachrichten.  

 

 

 

 

  

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