Westfalia Vinnum will notfalls „auch eklig“ spielen um aus dem Tabellenkeller rauszukommen

mlzFußball: Kreisliga A

Westfalia Vinnum trifft auf einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Auf die Partie schwört Michael Nachtigall sein Team schon seit Wochen ein. Nicht zur Verfügung stehen wird einer seiner wichtigsten Spieler.

von Janis Czymoch

Vinnum

, 24.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich war Westfalia Vinnum mit vier Punkten aus den ersten zwei Spielen richtig gut in die laufende Kreisliga A-Saison gestartet. Doch weil die darauffolgenden vier Saisonspiele bei einer Torausbeute von 2:17 Toren allesamt verloren gingen, findet sich Vinnum aktuell weit unten in der Tabelle wieder.

Am Sonntag empfängt die Mannschaft von Trainer Michael Nachtigall den SV Vestia Disteln II, der aktuell mit einem Punkt weniger als Vinnum auf einem Abstiegsplatz verweilt. Deswegen bezeichnete Vinnums Trainer die Partie am Sonntag auch als „richtungsweisendes Spiel“ für die nächsten Wochen.

„Wir müssen aktuell jederzeit damit rechnen, dass die Saison unterbrochen wird“ und da sei es wichtig „Sonntag drei Punkte zu holen, um sich vor einer Unterbrechung unten abzusetzen“, sagte Michael Nachtigall. Aufgrund der Corona-Bestimmungen dürfen sich im Kreis Recklinghausen maximal fünf Personen treffen, wovon Sportveranstaltungen aber noch ausgenommen sind.

Westfalia Vinnums Kapitän fällt für Sonntag aus

Besonders bitter für Westfalia Vinnum: neben den vielen Langzeitverletzten fällt auch noch Sven Quante aus. Der Kapitän laboriert an einer Oberschenkelzerrung und wird gegen Vestia Disteln definitiv fehlen. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen werden verletzungsbedingt Giuliano Buccini und der aus der letzten Woche noch gesperrte Khaled Omeirat.

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Der dünnen Personaldecke zum Trotz will Michael Nachtigall, dass alle Spieler gegen Disteln „alles geben.“ Dabei sei egal, wer von den verbleibenden Spielern „auf welcher Position und in welchem System“ auflaufen würde.

Michael Nachtigall erwartet harte Zweikampfführung von seinen Spielern

Aufgrund der Tabellenkonstellation sei das Spiel schon seit zwei Wochen Thema im Training gewesen. „Wir haben den Fokus früh daraufgelegt“, sagte Nachtigall, damit seine Mannschaft „in den Zweikämpfen griffig und auch eklig“ auftreten könne. Wenn seine Spieler das umsetzen können, „werden wir, ohne arrogant zu klingen, am Sonntag das Spiel gewinnen“, gab sich Michael Nachtigall zuversichtlich.

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