Zuviel Unruhe bei Westfalia Vinnum

Saisonrückblick

Unterschiedlicher hätten die beiden Saisonhälften für Westfalia Vinnum nicht verlaufen können. Gehörte der Verein in der Hinrunde noch mit zu den größten Meisterschaftsanwärtern der Liga, rutschte die Westfalia in der Rückrunde gnadenlos ab und sammelte nur noch mickrige 14 Punkte. Am Ende wurde Vinnum Siebter.

VINNUM

, 30.06.2014, 15:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gegen Ende der Saison erlebte Westfalia Vinnum eine Bauchlandung. Nach der Trennung von Trainer Marco Habicht ging nicht mehr viel zusammen bei der Westfalia.

Gegen Ende der Saison erlebte Westfalia Vinnum eine Bauchlandung. Nach der Trennung von Trainer Marco Habicht ging nicht mehr viel zusammen bei der Westfalia.

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Zudem war der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Trennung von Trainer Marco Habicht zum Saisonende, Yüksel Acikgöz übernimmt ab dem 1. Juli, mindestens fragwürdig. Dass Habicht dann sogar noch während der Saison, genau genommen nach der Derby-Niederlage beim SuS Olfen am 18. Mai, den Verein verließ, verbesserte die Lage der Westfalia gewiss nicht. Viel Unruhe begleitete die Mannschaft währen der Rückrunde. Das Team konnte sich nicht immer auf den Fußball konzentrieren. Auch persönliche Streitigkeiten unter den Spielern waren an der Tagesordnung.

Die beiden Kicker Sven Quante und Alexander Rosowski übernahmen nach der Habicht-Trennung, um die Saison noch vernünftig zu Ende zu spielen. Die restlichen drei Spiele wurden aber verpatzt. Nach zwei 1:4-Pleiten fing sich die Westfalia am letzten Spieltag gegen Eintracht Werne gar eine 1:7-Klatsche. Es war mehr als fraglich, ob die Vinnumer noch mit dem notwendigen Engagement zu Werke gingen. Zudem fehlte es offensichtlich an Struktur im Westfalia-Spiel. Ganz anders sah dies noch in der Hinrunde aus. Diese beendeten die Vinnumer mit stolzen 33 Punkten. Sie waren damit Jäger Nummer eins des späteren Meisters und Rivalen SuS Olfen. Auch im Pokal lief es für die Truppe durchaus gut. Erst im Halbfinale wurde die Westfalia gestoppt. Dort kassierten sie aber eine böse Abreibung gegen den Landesligisten SV Herbern. Mit 0:9 hatte Vinnum gegenüber dem späteren Pokalsieger das Nachsehen. Für die neue Spielzeit hat der neue Vinnumer Coach, Yüksel Acikgöz, schon viele Pläne im Kopf. Gleich 19 Neuzugänge will er zum Trainingsauftakt am 3. Juli präsentieren. Sein Ziel wird es sein, das Vinnumer Gesicht der Hinrunde über die komplette Saisondistanz zu präsentieren.

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