Jessica Nadine Hackerts und der Königsborner SV treten am Samstag beim Aufsteiger VfL Wolfsburg an. © Neumann
Handball

Königsborner SV beim VfL Wolfsburg: „Beim Aufsteiger etwas mitnehmen“

Die Handballerinnen des VfL Wolfsburg spielen in der 3. Liga nicht gerade „Champions League“. Gerade deshalb steht der Königsborner SV unter Erfolgsdruck.

Auftritt beim Aufsteiger. Der Königsborner Sv tritt am Samstag um 19 Uhr beim VfL Wolfsburg an und hat eine klare Vorgabe zu erfüllen.

Frauen 3. Liga Staffel C: VfL Wolfsburg – Königsborner SV. Nach dem Saisonauftakt mit einer 23:27-Niederlage gegen den Erstliga-Nachwuchs der HSG Blomberg-Lippe in der Unnaer Hellwegsporthalle steht für den heimischen Handball-Drittligisten Königsborner SV nun gleich die weiteste Auswärtsfahrt ins niedersächsische Wolfsburg auf dem Programm.

Duell zweier Teams, die gegen den Abstieg spielen

„Das ist ein ganz wichtiges Spiel. Wolfsburg ist ein Aufsteiger und wenn man in unserer Liga drinbleiben will, dann muss man beim Aufsteiger was mitnehmen“, geht KSV-Trainer Kai Harbach gleich offensiv an die kommende Aufgabe heran. Realistisch betrachtet, ist es ein Duell zweier Teams, die vermutlich gegen den Abstieg spielen werden.

Zur Erinnerung: Die 3. Liga spielt bis Anfang April 2022 eine Vorrunde aus. Platz 7 bis 12 gehen dann in eine Abstiegsrunde, wobei Punkte aus der Vorrunde gegen direkte Konkurrenten mitgenommen werden. Wie viele Teams dann letztendlich in die Oberliga runter müssen, ist noch nicht endgültig geklärt. „Wir haben letzte Woche gegen Blomberg über 45 Minuten eine gute Leistung geboten. Das müssen wir diesmal über 60 Minuten schaffen“, so Harbach im Rückblick auf die 23:27-Auftaktniederlage gegen die HSG Blomberg-Lippe II.

VfL Wolfsburg kassierte bislang zwei Niederlagen

Die „Hurricanes“ aus Wolfsburg schafften zuletzt den Drittliga-Aufstieg, haben aber vor knapp zehn Jahren bereits in der 2. Bundesliga gespielt. Nach einem Rückzug damals begann ein Neuaufbau in der Oberliga. In den ersten beiden Saisonspielen gab es allerdings für die Wölfinnen zwei klare Schlappen. Einer 19:31-Heimniederlage gegen die SG Kirchhof folgte ein 21:36 beim TV Badenstedt.

„Von den Ergebnissen lassen wir uns nicht blenden. Das waren beides Topteams der Liga. Wolfsburg hat eine richtig starke rechte Angriffsseite mit zwei guten Linkshänderinnen. Wir müssen hoch konzentriert zur Sache gehen, ins Tempospiel kommen und die Bälle dann auch verwandeln“, legt Harbach die Marschroute fest.

Auf der personellen Seite kann Harbach fast seinen kompletten Kader aufbieten. Lediglich Jenny Fastnacht und Melissa Krogull werden langzeitverletzt fehlen. Aber auf Jana Liese, Rabea Pein und Maike Esterhaus kann der KSV-Coach in Wolfsburg wieder zurückgreifen. „Die Alternativen im Angriff sind daher gegenüber der Auftaktpartie gegen Blomberg deutlich besser“, freut sich Harbach. Besonders die Angriffsposition Rückraum rechts kann nun mit Linkshänderin Maike Esterhaus wieder optimal besetzt werden. Sa. 19.00

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