Der Handballkreis Hellweg plant sein künftigen Weg. Aufsteiger und der Spielmodus sind dabei ein Thema. © picture alliance/dpa
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Künftiger Weg im Handballkreis: „Wir müssen erst mal schauen, wer noch alles da ist“

Der Handballverband Westfalen hat in der Corona-Pandemie seine Aufsteiger festgelegt. Auch der Handballkreis Hellweg hat eine klare Vorgehensweise im Blick.

Der Handballverband Westfalen hat entschieden. Nachdem auf Aufstiegsrunden Ende Juni verzichtet wird, hat der Verband die Aufsteiger in die nächst höheren Klassen bestimmt. Grundlage dafür waren unter anderem die Quotientenregel der vergangenen Spielzeiten. Eine Entscheidung im Handballkreis, der sich am Verband orientieren möchte, steht noch aus.

Ein Profiteur von der Verbands-Entscheidung ist unter anderem die zweite Damen-Mannschaft des HC TuRa Bergkamen, die in die Verbandsliga aufsteigt. Der VfL Brambauer kann sogar in die Damen-Oberliga aufsteigen, hat sich aber noch nicht entschieden, ob er die Option nutzen möchte.

Der Vorsitzende des Handballkreises Hellweg, Carsten Umbescheidt, äußert sich zu den Lockerungen, die Bund und Länder beschlossen haben. © Handballkreis Hellweg © Handballkreis Hellweg

Aber wie sieht’s im Handballkreis aus? „Wir werden gemeinsam mit den Vereinen eine Entscheidung finden“, lässt sich Kreisvorsitzender Carsten Umbescheidt noch nicht in die Karten schauen. Am kommenden Montag kommt es online zur nächsten Vereinsvertreter-Sitzung, die darüber befinden werde, ob und welche Aufsteiger es gibt.

Alternativen sind auf der Vereinssitzung ein Thema

Aber nicht nur der Aufstieg ist dann ein Thema, auch die bevorstehende Handballsaison – im Senioren- und Juniorenbereich – beschäftigt den Kreisvorstand. Beginn, Modus und Alternativen in der Pandemie sollen im kommunikativen Austausch mit den Klubs diskutiert werden. Umbescheidt: „Wir haben Vorschläge, die Vereine treffen die Entscheidung.“

Nicht zuletzt beschäftigt wie in vielen Sportarten auch den Handball-Kreis-Chef Carsten Umbescheidt die große Sorge, in der Pandemie den ein oder anderen Handballer, ehrenamtlichen Helfer oder Schiedsrichter zu verlieren. „Auf den jüngsten Schiedsrichter-Lehrgang gab es gerade einmal drei Rückmeldungen“, beschreibt er. Und leider: „Wir müssen erst mal schauen, wer noch alles da ist, wenn es weder losgeht.“

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Thorsten Teimann

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