Für Billmerichs Florian Clausmeier (M.) war beim Urlaubsguru-Cup früh Schluss. Wieder ist es das Knie, das Sorgen bereitet. © Schürmann
Fußball

Nach Totalschaden vor zwei Jahren: Erneut Sorgen um Florian Clausmeiers Knie

Der Urlaubsguru-Cup war für Florian Clausmeier schnell beendet: Gegen den Königsborner SV musste der Billmericher am Freitag schon zur Halbzeit raus – wieder einmal sorgte das Knie für Probleme.

Dass Florian Clausmeier am vergangenen Freitag verletzungsbedingt den Rasen verlassen musste, trieb seinem Trainer Sorgenfalten in die Stirn. „Wir alle hoffen, dass es diesmal nicht so schlimm ist“, sagte Billmerich-Coach Flurim Ramaj, wohlwissend, dass Clausmeier 2019 bereits monatelang wegen einer Knieverletzung ausfiel. Gegen den Königsborner SV war es erneut das rechte Knie, das in Mitleidenschaft gezogen wurde. Mit ein paar Tagen Abstand berichtet Clausmeier nun, wie es um das Gelenk steht.

Florian Clausmeier kann ein Stück weit Entwarnung geben: „An und für sich geht es dem Knie ganz gut. Es ist zwar geschwollen, aber das liegt daran, dass Wasser drin ist. Das wird nach dem Totalschaden 2019 nach Überbelastung allerdings immer der Fall sein und bedeutet nicht unbedingt was Schlimmes.“

Nicht nur für Clausmeier (M.) ein Schockmoment: Der Abwehrmann konnte in der Halbzeit nicht weiterspielen. © Schürmann © Schürmann

Mit Knieverletzungen kennt sich der 24-Jährige von BR Billmerich bestens aus: Vor zwei Jahren blieb Clausmeier im Kunstrasen hängen, die Konsequenzen: „Das vordere Kreuzband war gerissen, das Innenband ein Flickenteppich. Dazu kamen ein Knochenmarksödem und ein Knorpelschaden.“

Nun war es wieder das rechte Knie, das Clausmeier zur Auswechslung zwang. „Das war schon ein Schockmoment“, gibt der Außenverteidiger zu. Hoffnung macht ihm allerdings auch die Ursache der Verletzung, die diesmal durch einen Zweikampf verursacht wurde.

BRB-Coach Flurim Ramaj hofft, nicht allzu lange auf Florian Clausmeier verzichten zu müssen.
BRB-Coach Flurim Ramaj hofft, nicht allzu lange auf Florian Clausmeier verzichten zu müssen. © Schürmann © Schürmann

„Eine klassische Situation: Ich wollte den Ball am Sechzehner blocken, spitzel ihn dem Gegner weg, der aber schon zum Schuss ausgeholt hatte“, berichtet Clausmeier. Statt den Ball zu treffen, erwischte der KSV-Spieler das Knie des Billmerichers. „Gar kein Vorwurf von meiner Seite, das passiert im Fußball immer wieder“, stellt Clausmeier klar.

Durch den Schlag auf das Knie hofft er, dass es sich lediglich um eine Prellung handelt. Die ist zwar schmerzhaft, zöge aber keine allzu lange Pause nach sich. „Ich werde diese Woche mal abwarten, ob die Schwellung zurückgeht“, erklärt Clausmeier seinen Plan, „wenn das nicht der Fall ist, gehe ich wohl zum Arzt“.

Dann müsse gegebenenfalls ein MRT her, um Licht ins Dunkle zu bringen. Darauf kann Clausmeier auch aus zeitlichen Gründen gerne verzichten: „Ich stecke mitten in der Klausurenphase und habe eigentlich keine Zeit, jetzt zum Arzt zu rennen.“

BR Billmerich steht vor einer schwierigen Saison

Wenn es gut läuft, ist das nicht nötig und der 24-Jährige steht Billmerich schon bald wieder zur Verfügung. Clausmeier jedenfalls hofft, schnellstmöglich auf dem Platz zu stehen, denn BRB habe eine herausfordernde Spielzeit vor sich: „Das wird eine sehr schwierige Saison. Ich glaube die Kreisliga A war noch nie so ausgeglichen. Vor allem im Mittelfeld wird es richtig eng.“

Billmerich trifft am ersten Spieltag auf den SV Frömern, angesetzt ist die Begegnung für den 29. August – dann will auch Florian Clausmeier auf dem Platz stehen.

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Seit 2019 als freier Mitarbeiter für Lensing Media im Einsatz. Hat ein Faible für sämtliche Ballsportarten und interessiert sich für die Menschen, die den Sport betreiben - von der Champions League bis zur Kreisliga.
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