Der SuS Lünern hatte am Wochenende spontan doch ein Heimspiel - und gewann dieses ziemlich deutlich. © Schürmann
Fußball

SuS Lünern zieht vor dem Auftakt-Sieg spontan um – Hemmerde-Torjäger König muss ins Krankenhaus

Gleich zwei Spiele wären am Wochenende der Regenfälle zum Opfer gefallen. Die Partie des TuS Niederaden war nicht mehr zu retten, der SuS Lünern und die TIU Rünthe zeigten sich kreativ.

Weil der Rasen im Hafenstadion in Rünthe durch die starken Regenfälle am Wochenende unbespielbar war, wurden die Teams TIU Rünthe und SuS Lünern kreativ. So konnte das Spiel doch noch gerettet werden. Der TuS Hemmerde kassierte hingegen eine Last-Minute-Niederlage und verlor Torjäger Oliver König mit einer Platzwunde.

SuS Lünern – TIU Rünthe 6:2 (4:0). Einen erfolgreichen Start bejubelte der SuS Lünern im unerwarteten Heimspiel. Eigentlich hätte die Partie im Rünther Hafenstadion stattfinden sollen. „Rünthe hat uns jedoch heute Mittag angerufen und mitgeteilt, dass der Platz im Hafenstadion nicht bespielbar ist. Wir haben uns dann kurzerhand mit dem Staffelleiter kurzgeschlossen und das Spiel zu uns nach Lünern verlegt“, freute sich Lünerns Coach Kai Hutmacher, dass die Partie nicht ausgefallen ist.

Nach zögerlichem Start fand der SuS in der ersten Halbzeit schnell in die Partie und schraubte das Ergebnis bis zum Pausentee auf 4:0 hoch. Auch im zweiten Durchgang erwischten die Hausherren den besseren Start und erhöhten auf 5:0. Eine kleine Schwächephase sorgte für zwei TIU-Treffer, doch Michael Großmann beseitigte mit dem 6:2 endgültig alle Restzweifel.

SuS Lünern: Hartmann, Bräckelmann, Münter, Kitschke, Hutmacher, Senga, Teske, Großmann, Fröse, Oturak, D. Hawes – Holl, Becker, Siwiec, Kramer

Tore: 1:0 Fröse (20.), 2:0 Hutmacher (30.), 3:0 Oturak (40.), 4:0 Bräckelmann (44.), 5:0 Kitschke (53.), 5:1 Dogruel (56.), 5:2 Dogruel (68.), 6:2 Großmann (80.)

GS Cappenberg II – TuS Hemmerde 2:0 (0:0). Zwei späte Gegentreffer brachten den TuS Hemmerde auf die Verliererstraße. Im ersten Durchgang hätte Mario Mamic den TuS in Führung schießen können, kurz vor dem 1:0 durch die Gastgeber hatte Julian Pflaum die wohl beste Möglichkeit auf dem Fuß. Er traf das GSC-Tor jedoch nicht, was den Hausherren auf der Gegenseite besser gelang.

Oliver König (am Ball) musste während der Partie seines neuen Klubs TuS Hemmerde mit einer Platzwunde ins Krankenhaus. © Thorsten Teimann © Thorsten Teimann

Bußkamp traf zum 1:0 und legte nur drei Minuten später den zweiten Treffer nach. Aufgrund einer Verletzungsunterbrechung – TuS-Torjäger Oliver König musste mit einer Platzwunde ins Krankenhaus gebracht werden – waren nach dem 2:0 zwar noch einige Minuten zu spielen, ein Treffer gelang den Gästen aber nicht mehr. „Wir haben gut gekämpft und hätten uns ein Unentschieden verdient gehabt. Schade, dass wir unsere Möglichkeiten nicht nutzen konnten und am Ende so bestraft wurden“, sprach Hemmerdes Neu-Coach Sven Votsmeier von einem gebrauchten Tag.

TuS Hemmerde: Bücher, Goecke, Beckhoff, Pothmann, Pflaum, König, Beyer, Kuhlmann, von Rekowski, Diekhans, Mamic – Hein, Berkemeyer, Schole, Lourenco

Tore: 1:0 Bußkamp (87.), 2:0 Bußkamp (90.)

Holzwickeder SC III – SC Fröndenberg-Hohenheide 3:1 (2:0). Großes Verletzungspech beim SC Fröndenberg-Hohenheide. Der Top-Torjäger der Vorbereitung Ibrahim Sener, dem in sechs Spielen ganze 13 Treffer gelangen, fällt mit Leistenproblemen bis auf Weiteres aus. Neben Ibrahim mussten mit Abdullah Sener und Tom Degenhardt zwei weiter Stammkräfte beim Gastspiel in Holzwickede passen.

Entsprechend schleppend kam der SC dann auch in die Partie. „Da war unser Auftritt katastrophal und wir lagen vollkommen verdient hinten“, beschrieb SC-Coach Sedat Sener die ersten 45 Minuten. Nach der Pause fing sich sein Team ein wenig, kam durch Ervin Kalac zum Anschlusstreffer. Ein Handgemenge, welches zwei Rote Karten zur Folge hatte, sorgte dann für den endgültigen Bruch im Spiel der Gäste. Holzwickede erhöhte auf 3:1 und fuhr somit die ersten Saisonpunkte ein.

SC Fröndenberg-Hohenheide: Mosler, Ussa, Rapisarda, M. Carvalho, Hofmann, R. Carvalho, Petronio, Kalac, Dennis Martins, Daniel Martins, Mohammad – Baptista, Bzyl

Tore: 1:0 Kipreos (7.), 2:0 Niewalda (28.), 2:1 Kalac (51.), 3:1 Niewalda (90.)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Robin Carvalho und Rote Karte gegen den HSC (60.)

PSV Bork – SuS Rünthe 5:2 (4:0). Nach zwei derben Klatschen zum Ende der Vorbereitung konnte sich der SuS Rünthe im ersten Saisonspiel ein wenig fangen, auch wenn am Ende dennoch keine Punkte auf dem Konto des SuS zu sehen sind. Der erste Durchgang gehört klar den Hausherren und der PSV schraubte das Ergebnis bis zur Pause auf 4:0 noch.

„Zwei der Gegentreffer waren absolute Geschenke, eines von unserer Abwehrreihe und das andere vom Schiedsrichter. Trotzdem wussten wir, dass wir es besser können und fanden in der Pause auch die richtigen Worte“, erklärte SuS-Coach Engin Abali. In der Tat ging der zweite Durchgang am Ende mit 2:1 an Rünthe, was zwar an der Niederlage nichts mehr änderte, aber Mut für die kommenden Partien macht. Dominik Lühr schnürte in den Schlussminuten einen Doppelpack und betrieb so etwas Ergebniskosmetik.

SuS Rünthe: Noetzel, Reichelt, Matheußek, Özdemir, Siegel, Hees, Ensekat, Lühr, Ghanoum, Koch, von Malottki – Gorzalski, Großpietsch, Mende

Tore: 1:0 Ojo (7.), 2:0 Ojo (22.), 3:0 Küchler (39.), 4:0 Küchler (44.), 5:0 Voßschmidt (78.), 5:1 Lühr (81., FE), 5:2 Lühr (90.)

TuS Niederaden – SuS Kaiserau III ausgefallen. Die starken Regenfälle haben den Rasenplatz in Niederaden unbespielbar gemacht. Der Schiedsrichter der Partie war bereits frühzeitig vor Ort und sagte die Partie ab, sodass Kaiserau gar nicht erst anreisen musste. „Wir haben uns in den letzten Wochen bemüht den Platz zu schonen, haben auf Asche trainiert, aber die ständigen Regenfälle machten uns leider einen Strich durch die Rechnung. Schade, die Jungs waren alle extrem heiß auf den Auftakt“, ärgert sich TuS-Coach Amel Mesic.

Ein Ausweichen auf die benachbarte Asche war im Übrigen auch nicht möglich, da der Platz ebenfalls gesperrt ist. Aufgrund der Regenfälle sind dort die Gullys vollgelaufen, sodass auch kein Fußballspiel möglich gewesen wäre.

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