KSV-Trainer Kai Harbach hat im Match gegen LiT Tribe auch einige gute Ansätze in den Reihen des Königsborner SV gesehen. © Darius Palschinski
Handball

Top-Offensive – starke Torfrau: Für den Königsborner SV ist durchaus mehr drin

Die Niederlage der KSV-Handballerinnen in der 3. Liga gegen LiT Tribe geht am Ende in Ordnung. Doch mit der Leistung ist gegen andere Gegner durchaus mehr drin.

Mit 29:35 hat das Königsborner Drittliga-Handballteam von Trainer Kai Harbach gegen die Ostwestfälinnen aus Hille verloren. Aber es gibt auch Erkenntnisse, die einen positiv stimmen.

„Wenn wir doch so gegen Fritzlar gespielt hätten“, sagte Königsborns Torwarttrainer Robert Korves nach der 29:35-Niederlage gegen LiT Tribe aus Hille und erinnerte sich dabei an die bittere 19:24-Heimniederlage gegen Germania Fritzlar aus der Vorwoche. Mit so einer Offensivleistung wie gegen LiT wären die Punkte gegen Fritzlar sicher möglich gewesen.

Torhüterin Teresa Jünner erwischt Schokoladen-Tag

Einen Schokoladentag erwischte trotz der doch vielen Gegentore Torhüterin Teresa Jünner. „Wir haben das gespielt, was wir spielen wollten. Hinten hat uns Jessica Hackerts gefehlt. Vorne haben wir 29 Tore gemacht, das ist gut. Ich bin sehr zufrieden, wie wir zwischendurch noch mal herangekommen sind. Mit meiner Leistung in der zweiten Hälfte bin ich zufrieden“, sagte die KSV-Torhüterin nach Abpfiff.

Starker Rückhalt beim Königsborner SV: Torwarttrainer Dr. Robert Korves mit Sina Röttger (links) und Teresa Jünner.
Starker Rückhalt beim Königsborner SV: Torwarttrainer Dr. Robert Korves mit Sina Röttger (links) und Teresa Jünner. © Darius Palschinski © Darius Palschinski

So vereitelte sie unter anderem gegen LiT-Angreiferin Ann-Cathrin Kaatze, die die aktuelle Torschützenliste der 3. Liga nach vier Spieltagen mit 39 Treffern anführt, gleich zwei Siebenmeter. Hinzu kamen viele weitere Paraden, die besonders die Aufholjagd in der zweiten Hälfte unterstützten.

Aber auch Hannah Wrede sorgte für Aufsehen. Auf Halblinks traute sich die 21-Jährige einiges zu und brachte drei Würfe im Tor der Ostwestfälinnen unter. Nächsten Sonntag (Anwurf 15.30 Uhr) geht es zum Nachbarn nach Aplerbeck, mit dem man sich in der Oberliga einige „denkwürdige Schlachten“ geliefert hat. Bei nun 2:6 Punkten würde dem KSV ein Sieg beim ASC Dortmund (4:4 Punkte) sehr guttun.

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.