Unter anderem Soccer-Kleinfelder können mit den Fördermitteln des Landes NRW finanziert werden. © dpa
Fördermittel beantragen

Vereine aufgepasst! Kreissportbund schubst den Bau von Outdoor-Sportanlagen an

Ein Soccerfeld neben dem Sportplatz oder eine Basketballanlage auf der Wiese. Der Kreissportbund Unna schubst gerade den Neubau von Outdoor-Sportanlagen an - mit einer halben Million Euro aus Fördertöpfen.

Tennisplätze werden erneuert, vereinseigene Sporthallen restauriert oder Beachvolleyball-Anlagen mit neuem Sand befüllt. Das NRW-Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ hilft bereits vielen Vereinen, ihre Sportanlagen in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Jetzt gibt´s für die Vereine im Kreis Unna eine weitere halbe Million Euro, mit denen unter anderem auch auch ein Soccerfeld gebaut werden kann.

Die sollen in zeitgemäße und attraktive Outdoor-Bewegungsräume im Kreis Unna fließen. Das können beispielsweise Fitnessgeräte am Waldrand, Trimm-Dich-Parcours, Outdoor-Gyms, Mehrgenerationsparks oder auch Kleinfeldsoccer- oder Basketballanlagen sein. Das Geld wird in den Neubau oder in die Sanierung investiert. Ab Juni diesen Jahres können die Anträge beim Kreissportbund Unna eingereicht werden, der dann über die weitere Beantragung entscheidet.

Kreissportbund ruft fünfköpfige Task-Force ins Leben

„Wir haben eine digitale Informationsveranstaltung mit unseren Mitgliedern durchgeführt und sie über das neue Förderprogramm informiert. Um die noch vielen offenen Fragen, wie die Verteilung der Mittel, die Reihenfolge der Antragsteller und die grundlegenden Voraussetzungen für einen Förderantrag zu klären, wurde eine fünfköpfige Task-Force aus Vertretern des Kreissportbundes Unna und der Stadt- und Gemeindesportverbände ins Leben gerufen, die diese Fragen im Laufe der nächsten Wochen klären soll“, freut sich Klaus Stindt über diese neue Förderung für den Sport im Kreis Unna.

Ein Outdoor-Fitnesspark kann beispielsweise mit den Fördermitteln des Landes  am Sportplatz erstellt werden.
Ein Outdoor-Fitnesspark kann beispielsweise mit den Fördermitteln des Landes am Sportplatz erstellt werden. © dpa © dpa

Mitglieder der Task Force sind Klaus Stindt (Vorsitzender KSB Unna), Peter Schubert (Vorsitzender SSV Schwerte), Jürgen Zielonka (Vorsitzender SSV Werne), Udo Wiesemann (Vorsitzender Ortsverband für Sport in der Gemeinde Holzwickede und Matthias Hartmann (Geschäftsführer KSB Unna). Sie sollen zusätzlich verstärkt werden durch Fachexpertise, möglichst aus dem Bau- und Grünflächenamt sowie dem Sportstättenbau.

Höchstförderung des Landes NRW liegt bei 90 Prozent

Mit welchen Beträgen die Maßnahmen gefördert werden, ist zum einen abhängig von der Anzahl der Anträge und zum anderen vom jeweiligen Finanzbedarf. Die Mindestförderung liegt bei 50% und die höchste Förderung darf 90% der Gesamtkosten nicht überschreiten. Das bedeutet, dass der oder die Antragsteller mindestens 10% bis 15% der Gesamtkosten aus Eigenmitteln bestreiten müssen.

„Antragsberechtigt sind nicht nur die Sportvereine im Kreis Unna, sondern auch der Kreissportbund Unna selbst, die Stadt- und Gemeindesportverbände, die Kommunen, Fördervereine und gemeinnützige GmbHs. Die weitere Vorgehensweise muss die Task Force bestimmen“, sagt Matthias Hartmann vom Kreissportbund.

Bis Ende des Jahres können sich Interessenten beim Kreissportbund melden, damit dieser Anfang 2022 die ersten Anträge bei der Staatskanzlei in Düsseldorf einreichen kann. Bis Dezember 2023 müssen die bewilligten Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

Über den Autor
Redaktion Lokalsport
67er Jahrgang aus dem Herzen Westfalens. Lokaljournalist durch und durch, seit über 25 Jahren mit dem geschärften Blick auf das Sportgeschehen zwischen Lippe und Ruhr.
Zur Autorenseite
Thorsten Teimann

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.