6:2 gegen Anröchte - PBV Werne vor dem Sprung in die Landesliga

Poolbillard

Nach einem souveränen 6:2-Sieg gegen den PBC Anröchte am vergangenen Spieltag führen die Poolbillardspieler des PBV Werne weiterhin die Bezirksliga-Tabelle an. Mit fünf Punkten Vorsprung auf den Zweiten hat der PBV jetzt nun beste Karten für den Aufstieg in die Landesliga.

WERNE

30.03.2011, 13:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zeigte in seinem 10-Ball-Match starke Nerven: Daniel Jungblut vom PBV Werne.

Zeigte in seinem 10-Ball-Match starke Nerven: Daniel Jungblut vom PBV Werne.

Als Bastian Kramer die letzte schwarze Acht versenkte, brachen im Vereinsheim des PBV Werne an der Pagenstraße alle Dämme. Mit diesem Stoß, im wahrsten Sinne des Wortes ein "Meisterstoß", traf Kramer nicht nur zum vorentscheidenden 5:2 im Punktspiel gegen den Tabellenzweiten PBC Anröchte, er stieß damit auch die Tür zur Landesliga weit auf. Am Ende hieß es 6:2 für die Hausherren, die nunmehr die Tabelle der Bezirksliga souverän mit fünf Punkten Vorsprung anführen.

Daniel Jungblut gewinnt hart umlämpftes Match Angefangen hatte alles wie gewohnt, da Benny Scholz wieder einmal seine 14/1- endlos Partie souverän für sich entschied. Dem ließ Joel Simon einen glatten 5:0-Sieg folgen und sorgte somit für eine komfortable Ausgangsposition. Dass diese Partie das Spitzenspiel der Bezirksliga an diesem Wochenende war, machte sich vor allem in dem hart umkämpften 10-Ball Match von Daniel Jungblut deutlich.

"Ein Wechselbad der Gefühle", kommentierte der am Ende überglückliche Akteur die letzten Bälle seines Spiels. Beim Stand von 3:3 und noch 4 Kugeln auf dem Tisch spielte der stärkste Anröchter ein Foul und Jungblut musste eigentlich nur vier Kugeln lochen. Aber "einfach" gibt's beim Billard bekanntlich nicht. Denn nach einem Stellungsfehler sah es fast nach einer Niederlage aus. Doch Daniel Jungblut behielt die Nerven und lochte die letzte spielentscheidende Zehn zum 4:3 Sieg.Bastian Kramer sorgt für den entscheidenden Punkt

Dieser Sieg war dann auch die Vorentscheidung in einem spannenden Match, auch wenn die Ergebnisse vielleicht eine andere Sprache sprechen. In der Rückrunde gewann Joel Simon sein 14/1 deutlich, und somit war es Bastian Kramer überlassen, für den entscheidenden fünften Punkt zu sorgen, der die wichtigen drei Punkte endgültig unter Dach und Fach brachte. In seinem zweiten Match fand dann auch Markus Klimecki wieder zu alter Stärke zurück und setzte mit einem 4:0 dem Tag die Krone auf.

Was dann folgte, war purer Jubel über den fast sicheren Aufstieg, da man sich in nun noch sieben Spielen auch einen Ausrutscher erlauben dürfte. "Entscheidend ist unsere mannschaftliche Geschlossenheit und mentale Stärke. Wenn, dann können wir uns nur selbst schlagen", äußerte sich Kapitän Joel Simon über die Aussichten auf die nächste Saison.

 

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