A-Ligist VfL Mark wehrt sich gegen die Rassismus-Vorwürfe von Eintracht Werne

Rassismus-Vorwürfe

Nach den Rassismus-Vorwürfen am vergangenen Sonntag gegen Zuschauer des VfL Mark, distanziert sich der Vorsitzende des VfL davon und spricht sich vehement gegen Rassismus aus.

Werne

, 19.08.2019, 17:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
A-Ligist VfL Mark wehrt sich gegen die Rassismus-Vorwürfe von Eintracht Werne

Mario Martinovic musste am Sonntag gegen den VfL Mark den Innenraum verlassen - ähnlich wie in einem Spiel gegen Mark vor zwei Jahren. © Greis (Archiv)

Am vergangenen Sonntag trafen in der Kreisliga A1 Unna-Hamm der VfL Mark und Eintracht Werne in Hamm aufeinander. Nach der 1:2-Niederlage der Werner erhob Mario Martinovic schwere Vorwürfe gegen die Zuschauer des VfL Mark. „Meine Spieler kamen zu mir und sagten, dass die Zuschauer sich rassistisch geäußert hätten“, erklärte Martinovic am Sonntag.

Spieler der Eintracht bestätigten dies gegenüber dieser Redaktion und berichteten von einem Problem, das es seit Jahren beim VfL Mark geben würde. Der Vorsitzende des VfL Mark, Jörg Wedekind, widerspricht dem vehement: „Ich weiß nicht, was da großartig passiert sein soll“. Wedekind positioniert sich zudem klar gegen Rassismus: „Rassismus ist für mich eine Sache, die geht gar nicht. In keinster Weise. Es geht nicht von Deutschen gegen Ausländer und auch nicht von Ausländern gegen Deutsche.“

VfL engagiert sich sozial

Wedekind zeigt darüber hinaus das soziale Engagement des Vereins auf. Jeden Mittwoch besuchen Trainer des VfL die zentrale Unterbringungseinheit für Flüchtlinge in Hamm und trainieren dort mit Geflüchteten. Weiter verwies Wedekind auf die harsche verbale Gangart der Evenkämper im Spiel gegen seinen VfL. Sieben Gelbe Karten gab es für die Eintracht, allein sechs davon wegen Meckerns. Auch Eintracht-Trainer Martinovic musste den Innenraum wegen wiederholten Meckerns verlassen.

Erst in der Vorwoche beim Derby gegen Stockum waren die Eintracht-Spieler durch lautstarke Äußerungen aufgefallen, über die der Schiedsrichter damals jedoch weitestgehend hinweghörte.

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