Abdullah Sahin (29) von Eintracht Werne ist zurück auf dem Spielfeld - und trifft direkt

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Eintracht Werne konnte am Sonntag nicht nur über den Derbysieg jubeln. Auch die Rückkehr von Abdullah Sahin nach seiner Verletzung sorgte für Begeisterung. Der Stürmer will wieder angreifen.

Werne

, 05.12.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war eine lange Leidenszeit für Eintracht Wernes Top-Torjäger Abdullah Sahin. Seit dem Spiel gegen Overberge am 13. Oktober musste der 29-Jährige die Spiele des Fußball-A-Ligisten vom Spielfeldrand anschauen. Ein Muskelfaserriss hatte ihn aus dem Rennen genommen. Jetzt ist er aber endlich wieder da.

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Und wie: Nur 15 Minuten stand Abdullah Sahin im Derby gegen den SV Stockum am Sonntag auf dem Platz - und prompt traf er wieder. Damit baute er sein Torekonto auf 13 Treffer aus. Das bedeutet sowohl den Bestwert in seiner Mannschaft, als auch die derzeitige Führung der RN-Torjägerkanone. „Ich bin froh, dass mich noch keiner eingeholt hat“, sagt der 29-Jährige schmunzelnd.

„Den hätte ein fitter Apo sicherlich gemacht“

Stattdessen hätte er am Sonntag gerne seine eigene Trefferquote noch erhöht: „Natürlich hätte ich gerne ein bisschen mehr gespielt. Dann hätte ich auch sicherlich noch den einen oder anderen Treffer mehr erzielt.“ Einer wäre sowieso fast dazu gekommen: Aus rund 40 Metern verfehlte er das Stockumer Tor nur knapp. „Schade“, sagt der Angreifer. „Den hätte ein fitter Apo sicherlich gemacht.“

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Um die Torausbeute geht es dem Angreifer allerdings erst an zweiter Stelle, sagt er: „Für mich ist es erstmal wichtig, dass wir oben wieder rankommen und möglichst schnell wieder an Platz eins oder zwei stehen.“ Dann sei ihm auch egal, ob er 10 oder 50 Tore schieße, so der 29-Jährige: „An erster Stelle steht auf jeden Fall die Mannschaft.“

Akyüz, Adas und Sahin heißen die Torgaranten von Eintracht Werne

Und für deren Erfolg haben sich in den letzten Wochen drei Spieler als besonders wichtig rauskristallisiert. Kapitän Enes Akyüz, Serkan Adas und eben Abdullah Sahin trafen in dieser Saison zusammen bisher 36 Mal das Tor. Damit steuerten sie Dreiviertel aller Tore der Eintracht bei.

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„Die Jungs können halt einfach kicken“, sagt Abdullah Sahin. „Also das können die anderen auch, wir haben insgesamt eine super Mannschaft. Aber der Rest sind meist die wichtigen Vorbereiter.“ Besonders hob er den spielenden Co-Trainer Aykut Kocabas hervor: „Der stand am Sonntag im Mittelfeld statt in der Abwehr. Die Pässe, die er gegeben hat, waren überragend. Da hätte ich gerne länger gespielt.“

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Dazu soll es dann wohl am Sonntag im Spiel gegen den VfL Mark kommen. So fit aber, dass er wieder von Beginn an dabei sein und der Mannschaft helfen kann, fühlt sich Abdullah Sahin noch nicht. „Ich denke, Sonntag wird noch zu früh sein“, sagt der 29-Jährige. „Momentan habe ich noch ein bisschen Angst bei manchen Bewegungen. Wenn ich aber im Training keine Schmerzen habe, werde ich mit dem Trainer reden. Ich will auf jeden Fall spielen.“

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