Auf diesen Spieler muss SVH-Trainer Holger Möllers ab Winter verzichten

mlzFußball-Landesliga

Ein Spiel hat der SV Herbern noch, bevor es in die Winterpause geht. Doch schon jetzt steht fest: Ein Spieler wird im neuen Jahr nicht mehr dabei sein.

Herbern

, 02.12.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Derzeit läuft es sehr gut für den SV Herbern. Nach dem Last-Minute-Sieg gegen den SV Dorsten-Hardt ist der Fußball-Landesligist nur noch drei Punkte hinter dem Werner SC und der Spitzengruppe dicht auf den Fersen. Das zeigt auch die Stimmung in der Mannschaft: Die Zufriedenheit ist groß, fast jeder Spieler bekommt seine Einsatzzeit.

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Einer ist aber unglücklich. Nico Plechaty, der erst im Sommer vom Lüner SV nach Herbern gewechselt war, hatte bisher insgesamt nur 31 Minuten Einsatzzeit in drei Spielen. Für den 20-Jährigen steht fest: Er wird den Verein im Winter verlassen.

„Der Hauptgrund ist sicherlich, dass ich so wenig Spielzeit bekommen habe“, erklärt Plechaty die Hintergründe. „Ich habe einfach gemerkt, dass es nicht passt.“

Auf diesen Spieler muss SVH-Trainer Holger Möllers ab Winter verzichten

In dieser Saison stand Nico Plechaty bisher meist nur zum Aufwärmen mit auf dem Platz. © Jürgen Weitzel

Er habe noch Ziele in seiner fußballerischen Laufbahn, so der 20-Jährige. Die könne er aber nicht erreichen, wenn er auf der Bank sitze: „Ich will spielen, das ist ganz klar. Wenn ich nur Ersatz bin, macht es mir auch irgendwann keinen Bock mehr. Dann muss eine Veränderung her.“

„Ich hatte in den entscheidenden Phasen auch einfach Pech“

Der 20-Jährige macht aber auch deutlich: Es war nicht nur auf die Trainerentscheidungen zurückzuführen, dass er nicht gespielt hat. „Ich hatte sicherlich in den entscheidenden Phasen auch einfach Pech. Ich war zweimal zwischendurch raus, einmal krank und einmal verletzt“, erklärte er.

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„Am Ende hat ihm, denke ich, ein wenig die Geduld gefehlt“, nimmt auch Trainer Holger Möllers Bezug zur Verletzung des 20-Jährigen. „Wenn er sich mehr Zeit gegeben hätte, hätte er bei der Qualität, die er mitbringt, sicherlich seine Einsatzzeiten bekommen.“ Der Verein hätte Plechaty sicherlich gerne behalten, so Möllers.

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Persönlich hat sich der 20-Jährige selbst immer wohl gefühlt bei den Herbernern, stellt er klar: „Ich hatte nie irgendwelche Probleme mit Holger oder Jens. Da war immer alles gut.“ Auch die Tatsache, dass er nach der Äußerung seines Wechselwunsches nun nicht mehr im Kader steht, ändert da nichts dran: „Die Trainer haben entschieden, dass sie jetzt auf die Spieler bauen wollen, die auch nach der Winterpause noch da sind. Das kann ich verstehen und ist für mich auch vollkommen in Ordnung so.“

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Wo es für den 20-Jährigen hingeht, steht bereits fest. Den Namen nennen will er aber noch nicht, erklärt er: „Ich habe aus der Mannschaft in Herbern bisher nur meinen engsten Vertrauten etwas gesagt. Das will ich natürlich erst machen, bevor es überall bekannt wird.“

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