"Beende meine Karriere in Herbern"

HERBERN Mit dem TuS Hiltrup führt Bernd "Beppo" Löcke die Tabelle der Verbandsliga an.

von Von Henner Henning

, 20.09.2007, 16:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
<p>Erlebt mit dem TuS Hiltrup im Moment einen Höhenflug und steht an der Spitze der Verbandsliga-Tabelle: Beppo Löcke. Tronquet</p>

<p>Erlebt mit dem TuS Hiltrup im Moment einen Höhenflug und steht an der Spitze der Verbandsliga-Tabelle: Beppo Löcke. Tronquet</p>

In einem Gespräch mit den Ruhr Nachrichten sprach der 31-jährige Herberner Bernd Löcke, der von allen nur "Beppo" gerufen wird, über den aktuellen Erfolg und seine fußballerischen Zukunftspläne.

Herr Löcke, konnten Sie nach der schlechten Rückrunde der Vorsaison mit solch einem Höhenflug des TuS Hiltrup rechnen?

Löcke: Wir wussten, dass wir uns gut verstärkt haben und eine starke Mannschaft zusammen haben. Aber dass es so überragend läuft, hätten wir auch nicht erwartet.

Auch für Sie persönlich läuft es nach der Seuchensaison wieder hervorragend. Genießen Sie die Spiele?

Löcke: Auf jeden Fall. Ich bin endlich richtig fit und habe bei jeder Partie in der Stammformation gestanden. Momentan habe ich richtig viel Spaß. Dagegen war ich in der vergangenen Spielzeit ziemlich frustriert - ich konnte wegen meiner Verletzungen schließlich nur sechs Begegnungen bestreiten.

Ist Ihnen in dieser Phase nicht mal der Gedanke gekommen, die Fußballschuhe an den berühmten Nagel zu hängen?

Löcke: Ich habe mir schon überlegt, ob ich in Hiltrup weiter spiele. Der Aufwand für die Verbandsliga ist sehr hoch. Aber mit nur sechs Verbandsliga-Einsätzen wollte ich auch nicht gehen. Und ganz mit dem Fußball möchte ich sowieso noch nicht aufhören.

Wenn Sie Ihre Karriere noch nicht beenden möchten, wo könnten Sie sich vorstellen, zu spielen?

Löcke: Eigentlich möchte ich meine Karriere in Herbern beenden - wenn sie mich denn überhaupt wollen. Beim SVH habe ich lange gespielt, der Kontakt ist, obwohl ich jetzt schon im sechsten Jahr beim TuS bin, nie abgebrochen. Schließlich spielt mein Bruder Stefan ja noch dort - und Björn Christ ist ein Kegelbruder von mir. In Herbern habe ich mich immer sehr wohl gefühlt, der SVH ist ein sehr familiärer Verein.

Klingt wie ein Bewerbungsschreiben. Ab wann dürfen sich den die Herberner über Beppo Löcke im SVH-Trikot freuen?

Löcke: Das kann ich nicht genau sagen. Ich werde mich im Januar in Ruhe hinsetzen und überlegen, wie es in der nächsten Saison weiter geht. Ob ich noch für eine Saison beim TuS verlängere oder schon 2008 nach Herbern gehe, kann ich nicht sagen.

Wie lange möchten Sie denn überhaupt noch Fußball spielen?

Löcke: So lange meine Knochen halten. Aber das werde ich von Jahr zu Jahr entscheiden. Ich möchte noch möglichst lange mit Spaß Fußball spielen.

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