Beim SV Herbern könnte es ab der kommenden Saison eine Mannschaft mehr geben

mlzSV Herbern

Zwei Mannschaften stellt der SV Herbern aktuell im Seniorenbereich - eine in der Landesliga und eine in der Kreisliga A. Das könnte in der kommenden Saison aufgestockt werden.

Herbern

, 03.02.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nur fünf Tage, bevor der SV Herbern III in die Saison 2019/2020 starten sollte, wurde klar: Dem Verein ist es nicht möglich, zuverlässig eine dritte Mannschaft stellen zu können. Aufgrund von Personalmangel meldeten die Herberner ihre Mannschaft aus dem Spielbetrieb ab, standen somit als erster Absteiger aus der Kreisliga B fest.

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Schon damals war für die Herberner klar: Den Umstand, nur mit zwei Seniorenmannschaften in den Ligabetrieb zu gehen, wolle man so schnell wie möglich wieder ändern. Der Wunsch der Verantwortlichen war, nur für eine einzige Saison den Betrieb der dritten Mannschaft ruhen zulassen.

Dass im Hintergrund bereits daran gearbeitet wurde, wird nun deutlich. Der Sportliche Leiter des SV Herbern verkündete im Hinblick auf die kommende Saison: „Es steht ganz oben auf der Liste, eine dritte Mannschaft aufstellen zu können. Wir glauben und hoffen, dass das funktionieren kann.“

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Doch was hat sich geändert seit dem vergangenen Sommer? Damals hatten die Herberner vor allem aufgrund von Personalmangel die dritte Mannschaft aufgeben müssen, da von 48 Spielern für die beiden Kreisligamannschaften eine Vielzahl nicht mehr regelmäßig greifbar war.

Das wird sich im kommenden Jahr aber wohl vor allem durch viele Jugendspieler ändern. So kommen laut dem Sportlichen Leiter des Vereins fünf Spieler aus der A1 und fast zehn Spieler aus der A2 in der kommenden Saison hoch in den Seniorenbereich. „Damit hätten wir ja auf jeden Fall einige neue Spieler dazugewonnen“, so Ludger Staar.

Ob das aber wirklich für den Aufbau einer dritten Mannschaft reicht, soll sich nun in den kommenden Wochen rauskristallisieren. So ist auch ein Gespräch mit den Trainern der verschiedenen Mannschaften und den A-Jugendlichen geplant.

„Wir wollen den Jungs ganz klar sagen, was ihre Chancen hier sind und in welchen Mannschaften sie spielen können. Dann wird man sehen, wie da die Meinungen sind und was da möglich ist“, so Ludger Staar. Den Verantwortlichen liege viel daran, mit drei Mannschaften in die kommende Spielzeit zu gehen: „Wir wollen das gerne versuchen. Das steht bei unseren Prioritäten aktuell ganz oben auf der Liste.“

Sollte im Sommer eine dritte Mannschaft zustande kommen, würde diese in der Kreisliga C spielen. In dieser Saison wäre die Mannschaft zwar in der Kreisliga B gemeldet, steht aber durch den Rückzug nur fünf Tage vor dem Start des Ligabetriebs als erster Absteiger fest.

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