Bitteres Ausscheiden für die Reserve des SV Herbern beim Davertpokal

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Ein bisschen geliebäugelt hatte die Reserve des SV Herbern schon mit dem Weiterkommen in die Zwischenrunde des Davertpokals. Doch daraus wurde nichts.

Herbern

, 03.01.2020, 22:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das war ein kurzer Auftritt für die Reserve des SV Herbern. Der A-Ligist scheitert schon in der Vorrunde des Davertpokals als Letzter der Gruppe B mit null Punkten. Gruppenerster ist der SC Münster 08 II vor Davaria Davensberg. Beide Mannschaften qualifizieren sich für die Zwischenrunde.

Aus der Gruppe A treffen sie dort auf Union Lüdinghausen und einen dominanten Gruppensieger Westfalia Wethmar. Die Wethmarer hatten alle ihre Gruppenspiele gewonnen und zeigten, dass mit ihnen durchaus zu rechnen ist im Kampf um den Sieg. Schon im ersten Gruppenspiel gegen BW Ottmarsbocholt gelang den Wethmarern ein 7:2-Kantersieg, mit dem sie ihre Ambitionen untermauerten.

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Das zweite Spiel wurde deutlich enger. Der starke Bezirksligist Union Lüdinghausen spielte lange mit, konnte sich am Ende aber nicht gegen die starken Wethmarer wehren und unterlag mit 2:3. Zwar standen schon nach dem zweiten Gruppenspiel die Karten für Westfalia Wethmar gut, in die Zwischenrunde einzuziehen. Endgültig machten sie den Einzug mit einem 6:4-Erfolg gegen den TuS Ascheberg klar.

Nicht so erfolgreich lief das Turnier für den SV Herbern II. Die Mannschaft von Daniel Heitmann wurde direkt kalt erwischt: Im ersten Spiel verloren die Herberner mit 1:7 gegen die Reserve des Vorjahressiegers SC Münster 08. „Das war für uns ein super schwieriger Kaltstart“, erklärte Daniel Heitmann.

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Im zweiten Spiel schien dann alles besser zu werden: Die Herberner gingen mit 1:0 durch Robin Krysiak in Führung. Doch die Hoffnungen wurden im Keim erstickt. Am Ende hieß es 3:4 im Spiel gegen den FC Overberge. Die zweite Niederlage bedeutete schon das fast sichere Vorrunden-Aus für die Herberner.

Und auch im letzten Vorrundenspiel wurde es nicht besser für den SV Herbern. Die Mannschaft von Daniel Heitmann zeigte zwar einen harten Kampf, verlor am Ende aber dennoch mit 4:7 gegen Davaria Davensberg. „Das war natürlich ein super bitterer Abend für uns“, resümierte der frustrierte Trainer nach dem Abpfiff. „Aber es war ein Hallenturnier und wir haben vorher quasi gar nicht in der Halle trainiert. Da war es einfach wichtig, dass die Jungs Spaß haben und sich keiner für die Liga verletzt.“

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Letzteres könnte aber fehlgeschlagen sein: Schon im ersten Gruppenspiel war Robin Krysiak umgeknickt. Ob er sich ernsthaft verletzt hat, wird sich wohl erst in den nächsten Tagen nach einem Arztbesuch zeigen.

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