Brisantes Duell in Olfen - die Spiele in der Vorschau

Fußball-Kreisliga

Nach dem Pokal ist vor der Liga: Nachdem einige Kreisligisten am Donnerstag im Kreispokal ran mussten, geht am Sonntagnachmittag der Ligabetrieb natürlich auch seinen gewohnten Gang. Topspiel wird dann das Duell zwischen Union Lüdinghausen und dem SuS Olfen sein. Alle Spiele gibt es hier in der Vorschau.

KREISGEBIET

, 19.09.2014, 17:47 Uhr / Lesedauer: 3 min
Mit vollem Körpereinsatz zu drei Punkten: Andre Zolda (l.) und seine Olfener sind gegen den Tabellenführer Union Lüdinghausen gefordert und wollen gegen ihren ehemaligen Coach Mario Pongrac eine gute Leistung abliefern.

Mit vollem Körpereinsatz zu drei Punkten: Andre Zolda (l.) und seine Olfener sind gegen den Tabellenführer Union Lüdinghausen gefordert und wollen gegen ihren ehemaligen Coach Mario Pongrac eine gute Leistung abliefern.

13 Gegentore in den vergangenen zwei Spielen – bei BW Alstedde war zuletzt des öfteren Tag der offenen Tür. Am Wochenende wollen die Schützlinge von SuS-Trainer Markus Kuhn zum Torerfolg kommen und möglichst drei Punkte mit nach Hause nehmen. „In der Offensive ist Alstedde brandgefährlich, daher müssen wir hinten kompakt stehen“, sagt Kuhn. Im Defensivbereich der Alstedder sieht er aber einige Schwächen. „Da können wir sie knacken, damit wir unser Mindestziel, einen Punkt, erreichen“, so Kuhn weiter. Jonas Michel kehrt wieder in den Kader zurück.

Mit einem furiosen 7:6-Erfolg bei BW Alstedde verbuchte der SV Südkirchen am vergangenen Spieltag seinen ersten Saisonsieg. Gegen die bisher ungeschlagene Eintracht aus Werne hängen die Trauben für den SVS nun wieder höher. „Werne ist natürlich ein ganz anderes Kaliber. Gerade in der Offensive ist die Eintracht stark“, sagt Südkirchens Trainer Klaus Lohmann. Südkirchen werde versuchen, tief zu stehen und auf Konter zu lauern. Leon Hügemann kehrt zurück. Sicher ausfallen werden Murat Aksoy und Simon Schwert. Hinter Michel Zentgraf steht ein Fragezeichen. Bei der Eintracht ist Pierluca Pra wieder dabei. Bei der Eintracht, die sich nach dem schwachen Pokalauftritt in Capelle steigern muss, kehren Thorben Lupp und Recep Bilgic zurück.

Der Stachel sitzt nach der 1:4-Heimpleite gegen den SV Stockum bei Westfalia Vinnum noch tief. „Es läuft natürlich überhaupt nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Die Personalprobleme werden immer schlimmer“, sagt Westfalia-Coach Yüksel Acikgöz vor der Auswärtspartie bei Davaria Davensberg. Dennoch hofft der Vinnumer zumindest auf ein kleines Erfolgserlebnis. „Ich will jeden Punkt mitnehmen, den wir irgendwie bekommen können. In Davensberg werden wir kompakt stehen und auf Konter spielen“, so Acikgöz. Marco Most, Marcel Raguszka, Stefan Eilers (alle gesperrt) und Murat Cengiz fallen aus.

Wenn am Sonntag der SC Capelle zum SV Stockum reist, dann treffen viele alte Bekannte aufeinander. Vor dieser Saison wechselten mehrere ehemalige Capeller Kicker, unter anderem auch Stefan Möer, zum SVS. „Stockum hat eine riesige, individuelle Qualität. Auch dort sind wir deswegen krasser Außenseiter“, sagt SCC-Coach Martin Ritz, der zuletzt einen sehr engagierten Auftritt seiner Capeller im Pokalspiel gegen Eintracht Werne sah. „Die Moral ist super bei uns und wir werden auch in Stockum Gas geben“, verspricht Ritz. Das Tableau habe aber nur wenig Aussagekraft, meint Stockums Coach Ralf Gondolf und weiter: „Wir nehmen die Partie sehr ernst.“ Niklas Grennigloh fällt beim SVS aus. Christoph Barthel und Lars Zimmer sind fraglich. Holger Föst, Firat Isikli, Tim Köhler und Mario Dömland sind wieder voll im Training. Alexander Reher und Marius Artinger verletzten sich im Pokalspiel aufseiten der Capeller und sind für das Stockum-Spiel fraglich. Torhüter Benedikt Reckmann kehrt zurück. 

Unter Woche spielten beide Teams im Pokal. Während BWO knapp an GS Cappenberg scheiterte, siegten die Selmer deutlich mit 6:2 bei BW Alstedde. Dennoch hält SG-Trainer Frank Bidar große Stücke auf den kommenden Gegner aus Ottmarsbocholt. „Das wird ein unbequemes Spiel für uns. Wir müssen alle Tugenden erfüllen, um dort zu bestehen. Trotzdem ist die Zielsetzung für uns klar: Wir wollen drei Punkte“, sagt Bidar vor dem Spiel. Bis auf Jens Heinrich sind bei der SG Selm alle Mann an Bord. Der zuletzt angeschlagene Tobias Tumbrink wird auch einsatzbereit sein.

Aus dem 4:3-Pokalerfolg gegen Ottmarsbocholt nimmt Cappenberg Selbstvertrauen mit. GSC-Trainer Patrick Osmolski: „Das war wichtig. Nach dem 0:2 haben wir in der zweiten Hälfte ein Feuerwerk abgebrannt. Osmolski: „Die Partie gegen Bork ist für uns das Derby schlechthin. Der PSV ist auf Augenhöhe, wir haben nach dem 0:2 in der Vorsaison einiges gut zu machen.“ Tim Jesella, Abiola Farinde und Patrick Osmolski selbst fehlen. Auf PSV-Seite fallen auf jeden Fall Philipp Grodowski und Jonas Lammers aus. Hinter anderen Kickern stehen noch Fragezeichen.

Das Gemeindederby der Reserve genießt nicht so einen hohen Stellenwert. Die Berührungspunkte fehlen – auch in der Tabelle. „Das ist ein ganz normales Spiel“, sagt SVH-Coach Timy Schütte. Während Herbern auf dem dritten Tabellenplatz steht (12 Punkte), ist Ascheberg im unteren Drittel zu finden – Platz 13 (4 Punkte). „Gegen Ascheberg müssen wir drei Punkte einfahren, das muss unserer Anspruch sein. Auch, wenn es ein hartes Stück Arbeit werden wird.“ Nicht mit dabei sind Danny Lübcke, Ramon Lutter, Christian Adamek, Stefan Aschoff und Marcel Pottmeier fehlen dem SVH.

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