C-Junioren des Werner SC starten wieder: „Mannschaftssport ist nicht zu ersetzen“

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Die gute Laune war den C-Junioren des Werner SC am Samstag anzusehen: Endlich durften sie wieder als Mannschaft im Sportzentrum „Im Lindert“ trainieren. Doch es gab einige Neuerungen.

Werne

, 07.06.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach fast drei Monaten Corona bedingter Zwangspause nahm die C1 des WSC das Training gemeinsam unter freiem Himmel wieder auf. „Wir machen heute den Anfang“, sagte Trainer Marcus Neuhaus am Samstag im Gespräch mit unserer Redaktion. An seiner Seite Co-Trainer Andreas Jäger.

Trainer Marcus Neuhaus trifft die Vorbereitungen für das Training der ersten Mannschaft der C-Jugend.

Trainer Marcus Neuhaus trifft die Vorbereitungen für das Training der ersten Mannschaft der C-Jugend. © Helga Felgenträger

Für das sportliche Zusammentreffen brauchten die motivierten Jungs die Erlaubnis der Eltern. Sie mussten unterschreiben, dass sie mit den gesonderten Vorschriften wie die Beachtung des Abstandsgebotes, der Hygienevorschriften, der Verwendung von Trainingsgeräten sowie der Festlegung einer maximalen Größe der Trainingsgruppe einverstanden sind. „Und dass die Daten mit Adresse und Rufnummer vier Wochen lang bei der Stadt Werne gespeichert werden“, erklärt Neuhaus.

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Bevor dann der erste Ball am Samstag über das Spielfeld rollte, hatten die Trainer einige Aufgaben zu erfüllen. Unter anderem mussten sie jeden einzelnen Ball, jedes Hütchen desinfizieren. Am Eingang wiesen sie die Spieler daraufhin, die Hände zu desinfizieren. Da die Umkleidekabinen geschlossen waren, trafen die Fußballer in Sportkleidung ein. Für das anderthalbstündige Training war nur eine Toilette geöffnet. „Bitte vergesst nicht, vor und nach der Benutzung das Becken zu desinfizieren“, erinnerte Neuhaus an die Regeln.

„Denkt an die Abstandsregeln“

Auf das übliche Begrüßungsritual verzichteten die jungen Sportler. Sie warfen sich ein Lächeln zu und streckten sich die Ellenbogen zu. Während des Trainings spielten sie in zwei Teams mit jeweils acht Spielern. „Denkt an die Abstandsregeln“, rief Neuhaus den Jungs zu. Nur beim Zweikampf dürfen sie sich nahe kommen. „Das ist erlaubt“, sagt Neuhaus.

Ellenbogen gegen Ellenbogen statt Händeschütteln.

Ellenbogen gegen Ellenbogen statt Händeschütteln. © Helga Felgenträger

Im Anschluss an das Training gibt Neuhaus ein positives Feedback: „Es war für die Kinder wie eine Befreiung“, stellte er fest. In den letzten Wochen hätten sie sich mit Waldlauf, Inliner und Fahrrad fahren fit gehalten, aber Mannschaftssport sei eben nicht zu ersetzen. Nach dem guten Ergebnis wird die C1 ab kommenden Dienstag nun wieder regulär ihr Training fortsetzen.

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Auch die anderen Jugendmannschaften starten wieder in ihre Trainingssaison, die üblicherweise zwar nur noch bis zu den Sommerferien dauert: Aber in diesem Jahr verzichtet der WSC auf die Sommerpause. Je nach Anzahl der daheimgebliebenen Spieler und Trainer soll die Möglichkeit zum Training während der Ferien gegeben sein, kündigt Neuhaus an.

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