Cavlin: Ein ehrgeiziger Teamplayer

WERNE Fußball und Handball hat er nur ausprobiert – beim Basketball ist Radovan Cavlin geblieben. Mit 14 hat er zum ersten Mal auf einen Korb geworfen, mit 16 war ihm klar: „Ich will Profi werden.“

von Von Dominik Möller

, 15.01.2008, 18:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Radovan Calvin

Radovan Calvin

Mittlerweile ist er 22, der gebürtige Serbe, dessen Eltern in Magdeburg leben, hat schon einiges erreicht – ist aber noch lange nicht am Ziel. Er sei ja noch jung, so sagt er selber. Und ehrgeizig – das merkt man. „Ich mag es nicht zu verlieren“, erzählt „Rado“. Er will gewinnen. Am liebsten immer. Dabei ist es ihm egal, ob er selber glänzen und seine Statistiken aufpolieren kann – für ihn steht das Team im Vordergrund.

Früh und ohne Vorwarnung hat er angefangen, den Sport – seinen Sport – ernsthaft zu betreiben. Basketball ist für ihn nicht nur Beruf. Es ist Berufung. „Ich will nichts anderes machen“, sagt der 22-Jährige: Und dabei funkeln seine Augen wie die eines Kleinkindes, das soeben sein neues Lieblingsspielzeug im Schaufenster gesehen hat. Momentan übt er seinen Beruf in Werne aus. Aus Freundschaft zu Coach Ivan Rosic. „Wir kennen uns seit fünf oder sechs Jahren. Er hat mich angerufen und gefragt, ob ich helfen kann“, so Cavlin. Er habe nicht einen Moment lang gezögert, das Angebot anzunehmen. Und er bereut es nicht.

Zweite Familie

Er fühlt sich wohl in der Lippestadt – auch wenn seine Familie nicht hier ist. Der TV, so sagt er, sei jetzt seine zweite Familie. „Die Organisation ist gut, die Trainingsbedingungen sind super – und die Atmosphäre erst recht. Mir fehlt es hier an nichts“, so Cavlin und lehnt sich entspannt in die roten Sitzschalen der Ballsporthalle. Auch wenn er mit Nemanja Krstic und Flem Tucker in einer WG wohnt, die Ballspielhalle ist sein Wohnzimmer. Der Ort, an dem er mit die meiste Zeit verbringt.

Am Samstag stellt er sich zum ersten Mal dem Werner Publikum vor – er freut sich drauf. „Kommt alle vorbei“, so der Appell des 22-Jährige, und er verspricht den Fans: „Ihr werdet nicht enttäuscht.“

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