Chris Thannheiser will den Werner SC unterstützen - „auch von der Ersatzbank aus“

mlzFußball-Kreispokal

Fünf Wochen konnte WSC-Spieler Chris Thannheiser nur zuschauen. Jetzt ist er wieder im Training. Beim Pokalspiel will er sein Team unterstützen - wenn auch nicht unbedingt auf dem Spielfeld.

Werne

, 21.11.2019, 21:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fünf Wochen konnte Chris Thannheiser, Kapitän des Werner SC, nur zuschauen. Fünf Wochen lang musste er von außen zusehen, wenn seine Mannschaft einen Gegner nach dem anderen schlug und sich bis an die Tabellenspitze spielte.

Jetzt lesen

Beim Spiel gegen den SV Mesum am vergangenen Wochenende war es dann endlich soweit: Chris Thannheiser stand wieder im Werner Kader. Für einen Einsatz reichte es zwar noch nicht, aber alleine die Möglichkeit freute den 29-Jährigen: „Natürlich, das ist schon mal ein guter Anfang und es ist schön, wieder dabei zu sein.“

„Ich habe in fünf Wochen einiges verpasst“

Dass er von einem möglichen Einsatz in der Startelf aber noch ein Stück weit entfernt ist, ist dem Kapitän bewusst: „Ich war fünf Wochen raus. Das merkt man jetzt natürlich, dass man einiges verpasst hat.“ Er gebe nun im Training immer Vollgas und versuche, sich so an die Mannschaft ranzukämpfen.

Jetzt lesen

Aber auch wenn die ersten Einsatzminuten noch ein wenig auf sich warten lassen - Chris Thannheiser will die Mannschaft auch so unterstützen. „Für mich ist das ganz klar, dass ich nicht nur auf dem Rasen helfen kann“, so der 29-Jährige. „Ich versuche dann, durch Kommunikation von außen mitzuwirken.“ Auch bei den Trainings versuche er immer, die Jungs zu motivieren und so für die mannschaftliche Geschlossenheit zu sorgen.

Eine Revanche im Pokal gegen Westfalia Kinderhaus?

Besonders gefordert sein wird die Motivation des Kapitäns wohl am Samstag. Dann spielt der Werner SC im Kreispokal gegen Westfalia Kinderhaus. Für die Landesliga-Fußballer ist es das zweite Aufeinandertreffen in 14 Tagen. Beim Heimspiel in der Liga hatten die Werner mit 1:3 verloren und die Tabellenführung an Kinderhaus abgeben müssen.

Jetzt lesen

„Natürlich ist man da jetzt auch irgendwie auf Wiedergutmachung aus“, verrät Chris Thannheiser. Gerne würde der Kapitän auch auf dem Feld mithelfen und mit einem Sieg in die nächste Runde einziehen. Aber er ist sich durchaus bewusst: „Wir treffen da auf das stärkste Team aus unserer Liga, zudem noch auswärts. Da kann man schon sagen, dass Kinderhaus Favorit ist. Aber auch wir haben keine schlechte Mannschaft.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt