Chris Thannheiser wünscht sich Verantwortung auf mehreren Schultern beim Werner SC

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Zum Abschluss vor der Winterpause musste der Werner SC nochmal eine bittere 1:3-Pleite einstecken. Für Chris Thannheiser ist das zwar ärgerlich, aber kein Grund für eine schlechte Bilanz.

Werne

, 09.12.2019, 21:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Er peitschte sie an, gab Anweisungen und unterstützte seine Mitspieler. Doch am Ende half alles nichts. Trotz vollem Einsatz musste sich Chris Thannheiser mit den Landesliga-Fußballern des Werner SC gegen den FC Viktoria Heiden geschlagen geben. Eine unnötige, aber in allen Belangen verdiente Niederlage - da waren sich alle einig.

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„Uns hat heute einfach so ein bisschen das letzte Quäntchen gefehlt. Das ärgert einen natürlich sehr“, resümierte Chris Thannheiser nach dem Spiel. Der 29-Jährige selbst hatte alles reingelegt und seine Mitspieler immer wieder aufgefordert, wach zu werden - aber ohne Erfolg.

„Das ist auch das, was uns gegen Heiden gefehlt hat“

„Wir haben einfach eine wahnsinnig junge Mannschaft. Da versuche ich, es vorzuleben und voranzugehen“, nimmt sich der Angreifer in schwierigen Spielen wie am Sonntag selbst in die Pflicht und zeigt Verständnis für ruhigere Mitspieler. Dennoch legt er den Finger in die Wunde: „Die Verantwortung muss auch auf mehreren Schultern liegen. Das ist auch das, was uns gegen Heiden gefehlt hat, dass auch mal andere den Mund aufmachen.“

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Für die Werner war die Niederlage gegen Viktoria Heiden das fünfte sieglose Spiel in Folge. Und wohl auch eins der ärgerlichsten, bestätigt Thannheiser: „Das war insgesamt einfach nicht gut und eine unnötige Niederlage. Die letzten Spiele ärgern uns schon ein wenig.“

Dennoch will er von schlechter Stimmung in der Winterpause nichts wissen, so Thannheiser: „Natürlich wäre in einigen Partien mehr drin gewesen. Aber alles in allem können wir auf jeden Fall eine positive Bilanz ziehen. Die Tabellenplatzierung ist für unsere Verhältnisse wirklich richtig gut.“

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Und auch die Tatsache, dass der Lokalkonkurrent SV Herbern nach Sonntag nun aufgeschlossen hat, ändere nichts daran. „Wir schauen jetzt genauso wenig auf den SV Herbern wie zu dem Zeitpunkt, als sie noch weit hinter uns waren. Die machen ihr Ding und wir schauen nur auf uns. Das ist das Beste.“

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