Christoph Henke vor dem Saisonstart: „Ich hoffe, dass die WhatsApp-Nachrichten ausbleiben“

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Die LippeBaskets sind mit einem 111:44-Sieg beim TSV Bocholt in die zweite Runde des WBV-Pokals eingezogen. Vor dem Ligastart stand Coach Christoph Henke dieser Redaktion Rede und Antwort.

von Isabell Michalski

Werne

, 09.09.2019, 15:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am kommenden Wochenende starten die LippeBaskets in die Meisterschaftsrunde der 2. Regionalliga 2. Zuvor sprach Isabell Michalski mit dem Trainer Christoph Henke über die Vorbereitung, die Neuzugänge und die Rollenverteilung in seiner Mannschaft.

Herr Henke, wie würden Sie das Spiel in der ersten WBV-Pokalrunde beurteilen? Sind Sie damit zufrieden?

Mit dem Spiel bin ich auf jeden Fall zufrieden. Wir haben die Aufgabe gut gelöst und sind geduldig geblieben, nachdem die erste Halbzeit noch nicht so deutlich war. Es ist dann im Laufe des Spiels doch häufig so, dass der Klassenunterschied deutlicher wurde.

War das Pokalspiel bereits eine gute Vorbereitung auf die am Wochenende startende Saison oder hatte die Partie doch eher Testspielcharakter?

In der Vorbereitung auf die Saison in de 2. Regionalliga ist das dann doch eher wie ein Test. Die Gegner in der Regionalliga haben normalerweise ein ganz anderes Tempo und eine andere Aggressivität. Wichtig ist aber, dass wir von der Einstellung reingekommen sind und beispielsweise von Beginn an gut verteidigt haben und das können wir sicherlich mitnehmen.

Wie wird nun die Trainingswoche vor dem Ligaauftakt aussehen?

Wir haben jetzt ganz normal drei Trainingseinheiten bis zum Wochenende und dabei geht es sicherlich noch mal um den taktischen Feinschliff, aber nicht mehr um Kondition et cetera, damit wir möglichst frisch ins erste Saisonspiel gehen können.

Besonders Janne Bromisch konnte im Pokalspiel mit 29 Punkten überzeugen. Ist er die Neuverpflichtung des Sommers, die Ihnen den vorzeitigen Klassenerhalt sichert?

Janne ist ein ganz wichtiges Puzzlestück, da er uns Flexibilität auf den Positionen eins bis drei gibt. Er kann da spielen, wo wir ihn gerade brauchen. Dazu habe ich auch gemerkt, dass er menschlich total gut ins Team passt. Doch auch die anderen Neuzugänge haben sich prima eingefunden und ich denke, wir haben eine super Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern.

Haben Sie einen Wunschgegner für die nächste Runde?

Nein, eigentlich nicht. Ich würde nur gerne nicht direkt wieder auf ein Team aus der ersten Regionalliga treffen. Ich hätte gerne ein Team aus der zweiten Regionalliga oder darunter, um ein Spiel auf Augenhöhe zu spielen.

Welche Rolle werden Jan König und Robin Brachhaus in der kommenden Spielzeit in Ihrer Mannschaft spielen?

Jans Projekt ist definitiv die Zweite. Er hat die Mannschaft aus der Bezirksliga in die Oberliga geführt und das will er natürlich auch weitermachen in der Doppelfunktion als Spielertrainer. Robin wird, weil die Aufgabe in der Oberliga so groß ist und er als Polizist auch beruflich eingebunden ist, bis Weihnachten in Doppelfunktion spielen. Das heißt in Wochen, in denen er beruflich eingebunden ist und nicht trainieren kann, kann er dennoch problemlos in der Zweiten spielen. Aber ich sehe ihn auch als Neuzugang für die Erste, denn nach Weihnachten würden wir ihn dann am liebsten nur noch bei uns haben.

Sind alle Spieler verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen und fit für den Saisonstart?

Ja, wir sind super gut durchgekommen. Einzig Jan König ist vor einer Woche im Testspiel mit der zweiten Mannschaft gegen Schwerte leicht umgeknickt. Es ist aber klar, dass Jan am ersten Spieltag für die Zweite spielen wird. Jetzt hoffe ich aber, dass die WhatsApp-Nachrichten auf meinem Handy wegen eingefangener Erkältungen so langsam ausbleiben.

Sie haben am Samstag im Rahmen der Saisoneröffnung selbst noch mal etwas Basketball gespielt. Kribbelt es da nicht auch manchmal an der Seitenlinie in den Fingern?

Eigentlich reicht mir das dann einmal im Jahr. Unter den ganzen Älteren sehe ich dann immer noch so frisch aus (lacht). Unter den Oldtimern bin ich quasi noch der Youngtimer. Mit den Trainingseinheiten, Spielen und der Nachbereitung bin ich auch so ganz gut ausgelastet.

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