Cyrill Akono schießt Marvin Pourié und den FC Kaiserslautern fast zum Abstieg

Fußball: 3. Liga

Eigentlich ging es in den letzten Spielen ganz langsam bergauf für den FC Kaiserslautern und Marvin Pourié. Im Abstiegsduell wurde das Team aber früh geschockt - vom Südkirchener Cyrill Akono.

Kaiserslautern, Lübeck

, 11.04.2021, 11:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marvin Pourié und der FC Kaiserslautern stehen mit einem Bein in der Regionalliga.

Marvin Pourié und der FC Kaiserslautern stehen mit einem Bein in der Regionalliga. © dpa

Es ist kurz vor zwölf für den FC Kaiserslautern. Die Mannschaft des Werner Fußballprofis Marvin Pourié steht aktuell auf einem direkten Abstiegsplatz. Zuletzt ging es zwar minimal bergauf - Lautern erreichte einen Sieg und ein Unentschieden -, doch das Abstiegsduell gegen den ähnlich gebeutelten VfB Lübeck mit dem Südkirchener Cyrill Akono sollte wohl entscheidend sein für den FCK.

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Von Anfang an wurde deutlich, dass beide Teams leidenschaftlich um den Klassenerhalt kämpfen. Darunter musste früh Cyrill Akono leiden - und der FCK hatte Glück im Unglück. Lauterns Keeper Avdo Spahic grätschte den Südkirchener bei einem missglückten Abwehrversuch mit offener Sohle im Strafraum um - der fällige Elfmeter wurde aber nicht gepfiffen.

Cyrill Akono schockt den FC Kaiserslautern

Auch danach kam es aufgrund zahlreicher hart geführter Zweikämpfe und vieler Fouls zu keinem richtigen Spielfluss. Doch die Lübecker machten ihre Sache besser - nach gut einer halben Stunde setzte Elsamed Ramaj ausgerechnet Cyrill Akono in Szene, der den Ball ins Tor spitzelte (31.).

Cyrill Akono schockte den FC Kaiserslautern früh.

Cyrill Akono schockte den FC Kaiserslautern früh. © Jürgen Weitzel

Für die Roten Teufel war das wohl ein Schock - wenn man irgendwie noch den Klassenerhalt erreichen wollte, durfte die Partie nicht verloren gehen. Dennoch blieb das Team harmlos, auch Marvin Pourié hatte in Halbzeit eins keine nennenswerte Chance.

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In der zweiten Hälfte wurde Lautern dann engagierter - und belohnte sich prompt. Marvin Pourié flankte in die Mitte, wo Daniel Hanslik für den FCK einköpfte. Beim 1:1 sollte es dann auch bleiben. Richtig geholfen hat das aber weder Marvin Pourié noch Cyrill Akono - beide heimischen Fußballer hängen mit ihren Teams auf den Abstiegsrängen fest.

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