„Das Ende der Fahnenstange scheint noch lange nicht erreicht“

mlzKlare Kante

Die Tabellenführung ist nach dem 2:0-Erfolg von Eintracht Werne über die Reserve von Wiescherhöfen in greifbare Nähe gerückt. Für die starken Evenkämper ist alles möglich, meint unser Autor.

von Marcel Schürmann

Werne

, 28.10.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die starke Serie des Fußball-A-Ligisten Eintracht Werne hält weiter an: Durch den überzeugenden 2:0-Erfolg im Spiel gegen die Reserve des TuS Wiescherhöfen machten die Evenkämper einen Sprung auf Tabellenplatz zwei – und kommen dem angepeilten Rang eins immer näher. Lediglich ein Punkt trennt die Mannschaft von Mario Martinovic nach dem holprigen Saisonstart nun nur noch von der Tabellenspitze.

Von dort grüßt weiterhin der Vorjahresmeister SVE Heessen, der am Sonntag ebenfalls gewann. Mit 5:2 gegen den TSC Hamm. Der Heessener Sieg stand aber auf der Kippe; der TSC schaffte schließlich zweimal den Ausgleich. Kurzzeitig stand die Eintracht daher schon auf Platz eins.

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Ein Platz, den sich die Evenkämper mittlerweile redlich verdient hätten. Gegen Wiescherhöfen gelang wettbewerbsübergreifend der neunte (!) Pflichtspielsieg in Folge. Neben den beiden Erfolgen im Kreispokal gegen die klassenhöheren Teams aus Bockum-Hövel (Bezirksliga) und Holzwickede (Oberliga) holte das Team in der Meisterschaft jüngst sieben Siege in Serie. Keine Mannschaft in der Liga ist aktuell so gut drauf, wie die Eintracht.

Auch ohne den derzeit verletzten Goalgetter Abdullah Sahin schafft es die Eintracht, Torgefahr auszustrahlen – selbst, wenn nicht jeder Ball reingeht. Die Mannschaft spielt zudem um einiges geduldiger als noch zu Saisonbeginn, steckt nie auf und belohnt sich durch geschlossene Mannschaftsleistungen – und extreme Laufarbeit.

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Das Ende der Fahnenstange scheint noch lange nicht erreicht. Bei dem Lauf, den die Eintracht in den vergangenen Wochen hingelegt hat, rückt das große Ziel Meisterschaft wieder in greifbare Nähe. Wenn es der Mannschaft in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin gelingt, so konstant und geduldig die Spiele zu Ende zu spielen, dann ist alles möglich in dieser Saison. Dass die Eintracht das Zeug hätte, in der Bezirksliga zu spielen, haben ja die beiden Spiele im Pokal bereits gezeigt.

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