„Das ist nicht spurlos an mir vorbeigegangen“ - Herberns Daniel Heitmann (28) im Gespräch

mlzSV Herbern II

Die Reserve des SV Herbern startet am Sonntag bei der SG Selm in die Spielzeit. Jetzt spricht Trainer Daniel Heitmann vor dem ersten Spiel über die Vorbereitung und die Ziele des Teams.

Herbern

, 23.08.2019, 14:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Daniel Heitmann ist seit dieser Saison Trainer der zweiten Mannschaft des SV Herbern. Davor war er lange Zeit Trainer der dritten Mannschaft des SVH. Im Interview spricht der 28-Jährige vor dem ersten Saisonspiel gegen die SG Selm (Sonntag, 25. August, 15 Uhr, Sandforter Weg, 59379 Selm) mit Matthias Kerk über die Umstellung, die schwierige Vorbereitung und die Ziele für die kommende Saison.

Herr Heitmann wie lief die Vorbereitung mit ihrer Mannschaft?

Ich würde sagen insgesamt sehr durchwachsen. Dadurch, dass wir die zweite und dritte Mannschaft in der Vorbereitung zusammengelegt haben, waren immer viele Spieler beim Training und es war schwer die passenden Übungen zu finden, um jeden zufriedenzustellen.

Haben sich die Mannschaften schnell untereinander verstanden oder gab es Probleme?

Charakterlich hat das alles gut gepasst. Es war natürlich schwer ein vernünftiges Spiel aufzuziehen, da die Mannschaften ja zusammengewürfelt wurden. Wir mussten diese Aufgabe mit vielen Spielern annehmen. Das Leistungsniveau war natürlich auch unterschiedlich. Aber wir tun alles daran, die Spieler aus der Dritten an das A-Liga Niveau anzupassen. Besonders der Mix aus jungen und älteren Spielern ist gut. Die Mannschaft versteht sich.

Sie haben eineinhalb Jahre die dritte Mannschaft trainiert und sind ab dieser Saison neuer Coach der Reserve. Was hat sich für sie geändert?

Der Trainerjob bei der Reserve ist natürlich mit mehr Verantwortung verbunden. Der Verein sieht die Reserve als Unterbau für die Erste Mannschaft. Ich bin jetzt natürlich auch mehr zur ersten Mannschaft eingebunden, da jetzt mehr Kontakt zum Trainer der Ersten Holger Möllers besteht. Wir tauschen uns aus, welche Spieler aushelfen. Weiterhin sind die Trainingsbedingungen anders. Bei der Reserve haben wir besseres Trainingsmaterial als in der Dritten. Man erhält mehr Unterstützung vom Verein.

Die Dritte Mannschaft hat sich unter der Woche aufgelöst. Wie haben sie das erlebt?

Das ist natürlich nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Ich war sehr traurig über diese Entscheidung, zumal ich mich mit den Jungs sehr gut verstanden habe. Durch die Auflösung haben wir jetzt 35 Spieler im Kader der Zweiten. Das macht die Sache nicht leichter.

Wo sehen sie die Gründe für die Auflösung?

Ich denke es hat daran gelegen, dass wir keinen neuen Trainer gefunden haben. Innerhalb der Mannschaft wollte es keiner machen oder es hat sich niemand diese Aufgabe zugetraut. Der Mannschaft hat einfach jemand gefehlt, der sie führt. Das ganze ist einfach schade.

Sie haben mit Timy als Teammanager einen neuen Kollegen an ihrer Seite. Wie läuft die Zusammenarbeit untereinander?

Mit Timy läuft es gut. Er nimmt mir einiges ab und kümmert sich um das Umfeld der Mannschaft. Ich kenne ihn ja auch privat schon etwas länger und habe auch unter ihm gespielt. Da gab es gar keine Schwierigkeiten zu Beginn. Ich bin froh, dass Timy dabei ist.

Was sind die Ziele für die kommende Spielzeit?

Zunächst wird es die Aufgabe sein alle Spieler in die Mannschaft zu integrieren. Bei 35 Spielern wird das nicht einfach sein jeden zufriedenzustellen. Sportlich ist der Klassenerhalt das Ziel. Der hat sich in der vergangenen Saison lange hingezogen. Dieses Jahr wollen wir früher die Klasse sichern.

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