Das sind die Nominierten für 2017

Wernes Sportler des Jahres

Am 20. Januar 2018 ist es im Saal des Werner Kolpinghauses so weit: Beim Sportlerball kürt Werne seinen Sportler und die Mannschaft des Jahres. Vier Einzelsportler und drei Teams haben es für das Jahr 2017 in den Kreis der Auserwählten geschafft. Wir stellen Ihnen die vier nominierten Einzelsportler sowie die drei zur Wahl stehenden Teams in unserer Fotostrecke vor.

Werne

23.12.2017, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer schafft es in diesem Jahr ganz oben aufs Treppchen?

Wer schafft es in diesem Jahr ganz oben aufs Treppchen? © Foto Helga Felgenträger

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Das sind die Nominierten zum Sportler und Mannschaft des Jahres der Stadt Werne

Das sind die Nominierten zum Sportler und Mannschaft des Jahres der Stadt Werne
23.12.2017
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Andreas Thivessen vom TC Blau-Weiß Werne kürte sich im Sommer ebenso zum Westfalenmeister wie am 10. Dezember in der Halle, als er bei den Herren 30 seinen Titel verteidigte. Ende März nahm er in Südafrika erstmals bei einer Senioren-WM teil und kam bei den Herren 35 bis ins Viertelfinale. Seinen größten Saisonerfolg feierte er im September, als er sich mit seinem ostwestfälischen Team vom TV Espelkamp-Mittwald die Meisterschaft der Herren 30 in der Bundesliga sicherte. Zum Jahresende wird der Sportwart des TC BW derzeit bei den Herren 35 an Position zwei in der nationalen Rangliste des Deutschen Tennis Bundes geführt.© Foto Helga Felgenträger
Triathletin Franziska Moll war vor zwei Jahren bereits Sportlerin des Jahres, im Vorjahr nominiert und hat auch in 2017 wieder Argumente geliefert, um zur Wahl zu stehen. Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften landete die 15-Jährige im Saarland auf Rang 3 und holte die Bronze-Medaille. Mit dem Team NRW schaffte sie sogar Platz eins. Auf NRW-Ebene holte sie zwei erste Plätze bei den Triathlons in Gladbeck und Goch. Lohn der Mühen im Training waren nicht allein die Top-Platzierungen: Die Wernerin wurde für den Bundeskader nominiert. Im sogenannten NK2-Kader genießt Moll derzeit die bestmögliche Förderung ihrer Altersstufe.© Jan Rockahr
Tennistalent Louisa Völz vom TC Blau-Weiß Werne hat ihr bislang erfolgreichstes Jahr gespielt. Im September wurde die Gymnasiastin NRW-Jugendmeisterin in der Altersklasse U14. Auch in 2017 wurde die Wernerin zum DTB-Sichtungstraining eingeladen und trainierte ausschließlich im Leistungszentrum des westfälischen Tennis-Verbandes in Kamen-Methler. Zuvor sicherte sich Völz bei den Meisterschaften des Tennis-Bezirks Münsterland bei den U16-Juniorinnen einen Favoritensieg. Seit der Sommersaison spielt die 13-Jährige zudem für die Verbandsliga-Frauen von BW Werne und blieb dort in den meisten Partien ungeschlagen.© Korte
Josephine Schulze Bisping (r.), Vielseitigkeitsreiterin vom Reit- und Fahrverein St. Georg Werne, schaffte mit ihren Erfolgen im abgelaufenen Jahr den Sprung in den deutschen U18-Kader. Bei ihrer Premiere in dieser Altersklasse gewann sie mit Abke’s Boy bei der Deutschen Meisterschaft gleich die Silbermedaille. Die 15-Jährige vom RV St. Georg Werne wurde im bayerischen Kreuth als Debütantin Zweite hinter der 18-jährigen Abiturientin Emma Brüssau aus Schriesheim (Baden). Schulze Bisping rückte dabei am Schlusstag im Sattel des championats-erfahrenen Abke’s Boy vom elften auf den zweiten Platz vor.© Greis
Vier Wettkämpfe gehörten 2017 zum Programm der Triathlon-Verbandsliga. Viermal stand bei den einzelnen Veranstaltungen ein Athlet der TV Werne Wasserfreunde ( v.l. Michael Hörsken, Stephan Morawski, Kamil Jablonski, Sebastian Nieberg) ganz oben auf dem Treppchen. Weil die Werner nicht nur einen Mann für vordere Plätze im Kader hatten, sicherte sich das Team den Oberliga-Aufstieg. Stephan Rengelink holte sich den ersten Sieg in Versmold im Mai, danach führte kein Weg am Lüner Kamil Jablonski vorbei, der seine erste komplette Saison für Werne und im Triathlon-Sport überhaupt absolviert hat. Michael Hörsken und Sebastian Nieberg vervollständigen die Stamm-Vier. Philip Peters und Stefan Naber sprangen ein, wenn es nötig wurde.© Korte
Die U15-Juniorinnen vom TC Blau-Weiß Werne haben sich Mitte September die Westfalenmeisterschaft in der Besetzung (v.l.) Helin Keskin, Jule Braue Leonie Hillen, Amelie Korte und Louisa Völz gesichert. Im Finale gegen TuRa Elsen stand es nach den Einzeln 2:2 nach Spielen, 4:4 nach Sätzen und 30:26 nach Punkten für BW Werne. Louisa Völz und Amelie Korte legten einen klaren 6:0, 6:1-Doppelerfolg vor, sodass den Werner Talenten trotz der 5:7, 2:6-Niederlage von Jule Brauer und Helin Keskin bei Punkt- und Satzgleichstand neun mehr gewonnene Spiele zur Westfalenmeisterschaft reichten. Auf dem Weg zur Bezirksmeisterschaft holten die Werner Mädchen in der Sommersaison zuvor sechs klare Siege in sechs Meisterschaftsspielen.© TVW
Der Werner SC hat – 29 Jahre nach dem Abstieg des Vorläufervereins SSV Werne in der Saison 1987/88 – wieder den Sprung in die Fußball-Landesliga geschafft. Das gelang bereits drei Spieltage vor dem Saisonende. Denn während der Sport Club im Spitzenspiel den Tabellendritten SuS Kaiserau durch Tore von Daniel Durkalic und Joel Simon mit 2:0 (1:0) besiegte, kam Verfolger Wethmar im Lüner Derby beim BV Brambauer nicht über ein 2:2 hinaus. Auch in der Landesliga 4 läuft es für den Werner SC unter dem neuen Trainer Lars Müller nach anfänglichen Schwierigkeiten gut und der Verein überwintert auf einem Nichtabstiegsplatz. Auch das trägt dazu bei, dass der WSC sein erfolgreichstes Jahr in der Vereinsgeschichte spielte.© TVW

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