Das zweite Derby für Jannis Vertgewall und Nika Amoev - die Spannung spüren sie trotzdem

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Noch fünf Tage bis zum Derby - und für Jannis Vertgewall und Nika Amoev ist die Stimmung noch neu. Beide treten erst zum zweiten Mal in dieser Konstellation gegeneinander an.

Werne, Herbern

, 04.03.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bis zum vergangenen Sommer noch haben Nika Amoev und Jannis Vertgewall gemeinsam bei der SG Bockum-Hövel gespielt. Danach zog es beide zu einem neuen Verein - und jetzt treffen sie am Sonntag zum zweiten Mal als Gegner aufeinander. Denn während es Amoev zum SV Herbern zog, tritt Jannis Vertgewall nun für den Werner SC gegen den Ball.

Nika Amoev ist heiß auf eine Revanche.

Nika Amoev ist heiß auf eine Revanche. © Jürgen Weitzel

Für die beiden jungen Spieler ist es nach dem Hinspiel erst das zweite Derby dieser Art in ihrer Karriere - und trotzdem ist es schon etwas besonderes. „Die 800 bis 1000 Zuschauer, die beim letzten Mal da waren, waren schon ziemlich krass“, erinnert sich Nika Amoev. „Natürlich macht es dann noch mal mehr Bock, als sowieso schon - auch wenn das Ergebnis ziemlich schlecht war.“

Mit 1:3 verlor der SV Herbern und zeigte eine schwache Leistung - das will Nika Amoev in der Rückrunde nun nicht mehr auf sich sitzen lassen. „Wir legen alles rein und werfen alles in die Waagschale - dann werden wir das Derby dieses Mal für uns entscheiden“, gibt sich der 21-Jährige zuversichtlich.

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Ein wenig rudert er danach aber wieder zurück: „Wir müssen optimistisch sein, wenn wir gewinnen wollen. Aber trotzdem sollten wir bodenständig bleiben - denn wenn wir Werne unterschätzen, werden sie richtig stark.“

Genau darauf hofft Jannis Vertgewall. Auch für ihn ist es das zweite Werne-/Herbern-Derby im Seniorenbereich - auch, wenn er deutlich mehr Verbindung zu dem besonderen Spiel hat.

Jannis Vertgewall hat eine Herberner Vergangenheit

„Ich habe früher ja schon mal in Werne, aber auch fünf Jahre in Herbern gespielt, bis zur A-Jugend“, erklärt der Offensivmann. „Da habe ich mit ganz vielen meiner heutigen Mit-, aber auch Gegenspieler zusammengespielt.“ Henry Poggenpohl und die Lachowicz-Brüder auf der einen und Julius Höring und Patrick Sobbe auf der anderen Seite sind nur ein paar der Spieler, die Vertgewall aus seiner alten Jugendmannschaft aufzählen kann.

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Wenn er an sein erstes Derby für den WSC in der Hinrunde zurückdenkt, ist das schon etwas besonderes für den Mittelfeldspieler. „Da waren so viele Zuschauer und wir waren gut drauf. Das waren natürlich geile Verhältnisse. Außerdem war jeder angespornt, endlich den ersten Derbysieg zu schaffen.“

Auch auf sein zweites Derby freut sich Jannis Vertgewall schon lange. „Natürlich denkt man von Spiel zu Spiel und hat sich erstmal auf die anderen Aufgaben konzentriert. Aber die Vorfreude ist schon seit Wochen da“, sagt der Offensivmann.

Und das, obwohl die Vorzeichen für die Werner aktuell nicht unbedingt gut stehen. „Wir hatten keine besonders gute Vorbereitung und bei Herbern lief es zuletzt super. Vielleicht sind es ein bisschen umgekehrte Vorzeichen zum Hinspiel“, weiß auch Jannis Vertgewall. „Aber wir sind alle motiviert und jeder will zeigen: Wir sind in der Lage, den SV Herbern nochmal zu schlagen.“

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