Davaria-Coach Atalan ist tief enttäuscht

Fussball-Kreispokal

Das Duell kurz vor dem Abpfiff zeugte von enormer Symbolkraft. Davarias Abwehrrecke Michel Eising verfolgte FCN-Doppeltorschütze Dennis Närdemann, kam dabei ins Straucheln und küsste ungewollt die staubige Nordkirchener Asche.

NORDKIRCHEN

von Von Florian Groeger

, 06.10.2011, 16:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Aktivposten beim Spiel in Nordkirchen: Davaria-Kapitän Rashid Hassanzadeh (l.).

Aktivposten beim Spiel in Nordkirchen: Davaria-Kapitän Rashid Hassanzadeh (l.).

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Fußball-Kreispokal: FC Nordkirchen - Davaria Davensberg

Fußball-Landesligist Davaria Davensberg hat den Einzug ins Kreispokal-Finale verpasst. Beim Bezirksligisten FC Nordkirchen kassierte der SVD am Mittwoch Abend eine unerwartete und schmerzliche 2:3 (1:1)-Niederlage.
05.10.2011
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Aktivposten beim Spiel in Nordkirchen: Davaria-Kapitän Rashid Hassanzadeh (l.).© Foto: Florian Groeger
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Fußball-Landesligist Davaria Davensberg hat den Einzug ins Kreispokal-Finale verpasst. Beim Bezirksligisten FC Nordkirchen kassierte der SVD am Mittwoch Abend eine unerwartete und schmerzliche 2:3 (1:1)-Niederlage.
05.10.2011
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Wenige Minuten später schlichen die Davensberger Akteure nach dem enttäuschenden 2:3 (1:1) im Kreispokal-Halbfinale gegen den klassentieferen FC Nordkirchen bedröppelt vom Platz – während die Gastgeber wild tanzend den Finaleinzug feierten.

„Ich bin down“, sagte Atalan am Tag nach der Niederlage gegen seinen ehemaligen Trainer Heiko Ueding. „In den ersten 20 Minuten waren wir klar überlegen, doch es fehlte das zweite Tor. Dieses Problem hatten wir auch schon in den letzten Partien. Aber in Bad Westernkotten und gegen Mühlhausen haben wir dann trotzdem gewonnen. Dieses Mal haben wir es vermasselt.“

Der Atalansche Zorn bezog sich am Mittwoch Abend aber in erster Linie auf Schiedsrichter Frank Niemietz. „Da tun mir meine Spieler Leid. Vor dem 1:1 steht Thomas Eroglu vier Meter im Abseits. Er hat mir hinterher erzählt, dass er nur auf den Pfiff gewartet hätte. Beim Elfmeter sieht er von dem Zweikampf nichts und pfeift, weil es ein bisschen staubt. Und danach lächelt er unseren Spielern ins Gesicht.“ Dass Atalan gegen den FC Nordkirchen mit einer Abwehr-Dreierkette spielen ließ, basierte auf akutem Personalmangel. „Gegen Mühlhausen habe ich das bewusst spielen lassen, am Mittwoch standen mir nur drei Defensivspieler zur Verfügung.“

Die Davaren präsentierten sich nach dem Rückstand zwar spielfreudig – in der letzten Zone landeten die Anspiele aber fast chronisch bei den Nordkirchenern. „Auf der rechten Seite hatten wir Probleme. Marian Busse hat seinen Position sehr offensiv interpretiert“, erklärte Atalan. Fast völlig aus dem Sinn geriet unterdessen die tagelange Flutlichtdiskussion (wir berichteten). „Da hat der Heiko (Ueding, Anm. d. Red.) extrem übertrieben. Die Lichtverhältnisse waren in Ordnung. Trotzdem war das für diese Partie keine gebührender Rahmen“, so Atalan. „Gut, dass das mit dem Pokal jetzt erstmal vorbei ist.“    

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