Davaria ist gesund - Westfalenliga kann sich der SVD aber nicht mehr leisten

DAVENSBERG Die Kuh ist vom Eis. Zumindest was die Zahlen anbelangt. Den Spekulationen über finanzielle Nöte beim SV Davaria Davensberg hat der Vorsitzende Wolfgang Lübke am Samstagabend bei der Generalversammlung ein Ende gesetzt: „Wir hängen nicht am Tropf.“ Probleme gibt es trotzdem.

von Von Tina Nitsche

, 15.03.2009, 12:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Eine feste Zusage haben wir für die nächste Saison definitiv von Tino Mollowitz und Nico Haverkamp“, erklärte Spielertrainer Heiko Ueding, der die Mannschaft seit neun Jahren coacht. Dabei nahm er gleich eine Einschränkung vor und teilte mit, dass Haverkamp ein sehr lukratives Angebot von einem Regionalligisten habe. „Klar ist, dass es sehr schwer wird, qualitativ sowie quantitativ bis zum Sommer einen Kader zusammenzustellen, der in der Lage ist, Westfalenliga zu spielen“, sagte Ueding. Neben dem Zeitfaktor spiele dabei auch der gekürzte Etat eine Rolle. Der entsteht durch einen Wegfall von Sponsorengeldern in der neuen Saison.

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