"Der größte Erfolg eines Werner Radsportlers"

Vereinskollegen über Tschernoster-Erfolg

Erst das Daumendrücken und die Anspannung, dann Freude über den Erfolg und Vorfreude aufs Wiedersehen. Wernes Radsportler haben Jan Tschernosters elften Platz bei der Weltmeisterschaft verfolgt und sich mit ihrem Vereinskollgen gefreut. Die Vereinskameraden sparen nicht mit Lob, aber eine goldene Vereinsnadel gibt es nicht.

WERNE

, 24.09.2014, 18:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf der Zielgeraden muss sich Jan Tschernoster schon sichtlich quälen. Doch das sollte sich lohnen. Nach dem elften Platz bei der WM gehört der Werne zu den Radsportlern weltweit in seinem Alter.

Auf der Zielgeraden muss sich Jan Tschernoster schon sichtlich quälen. Doch das sollte sich lohnen. Nach dem elften Platz bei der WM gehört der Werne zu den Radsportlern weltweit in seinem Alter.

Die Werner Radsport-Familie hat einen Grund zum Feiern. Der elfte Platz des Werner Eigengewächs wurde im Verein genau verfolgt - auch wenn das mitunter etwas umständlich war. Wir haben Stimmen gesammelt.

Daniel Schulte, Touristikwart des RSC: "Jans elfter Platz bei der Weltmeisterschaft ist der größte Erfolg der Werner Radsportler überhaupt. Wir sind mächtig stolz. Schließlich ist er ein Eigengewächs. Bis vor einem Jahr hat er ja noch bei uns trainiert", sagt Schulte und schiebt lachend hinterher: "Bis er von richtigen Trainern übernommen wurde."Frederik Volmerg, ehemaliger Trainingskollege: "Ich habe das Rennen im Livestream gesehen. Das war richtig gut von Jan." Die Radsport-WM ist nicht im Free-TV zu sehen, sondern nur im Internet auf der Homepage der Union Cycliste Internationale (UCI), des Weltradsportverbandes (Anmerk. der Red.)Philine Wernke, 16-jähriges RSC-Talent: "Ich habe Jan diese gute Leistung zugetraut und mich riesig für ihn gefreut. Ich werde in den nächsten Jahren hart trainieren, um auch mal eine WM fahren zu dürfen."Frank Volmerg, Erster Vorsitzende des RSC: "Ich hatte vorher Nachtschicht, habe mir einen Wecker für 12 Uhr gestellt. Sonst hätte ich es verschlafen. Das Rennen war ein Erlebnis, ich war überglücklich." Für Jan Tschernoster soll es nach seiner Rückkehr eine Ehrung von Vereinsseite geben. Eine goldene Anstecknadel bekommt er nicht, so Volmerg: "So etwas gibt es bei uns nicht. Auf die Eventualität eines erfolgreichen WM-Starts sind wir nicht vorbereitet." Bis Sonntag ist Tschernoster in Spanien, danach reist er seinen Schulkameraden nach, die im Moment eine Klassenfahrt nach Italien machen. Ein bisschen Zeit bleibt dem Verein also noch. Für eine Anstecknadel, oder mehr.

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