Der Rasen ist für den Werner SC kein Nachteil

Fußball-Landesliga

Fußball-Landesligist Werner SC trifft am Sonntag im Auswärtsspiel auf den BSV Roxel. Wernes Coach Müller erwartet einen verbesserten Gegner.

Werne

, 08.03.2019, 16:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Einsatz von Linksverteidiger Henry Poggenpohl (l.) am Sonntag gegen den BSV Roxel ist fraglich.

Der Einsatz von Linksverteidiger Henry Poggenpohl (l.) am Sonntag gegen den BSV Roxel ist fraglich. © Dominik Gumprich

Fußball-Landesligist Werner SC spielt am Sonntag beim Westfalenliga-Absteiger BSV Roxel. Auf dem Rasenplatz an der Tilbecker Straße 34 in Münster erwartet die Werner eine schwere Aufgabe.

Landesliga 4

BSV Roxel – Werner SC

Schon das Hinspiel war eng umkämpft. Beide Mannschaften zeigten dort zwei verschiedene Halbzeiten, wo Werne in der ersten Hälfte die Partie bestimmte und der Gast aus Roxel im zweiten Abschnitt besser war. Die Partie endete damals auf Wernes Kunstrasenplatz gerecht mit einem 1:1-Unentschieden. Wernes Trainer Lars Müller weiß um die Stärken des Gegners: „Im Hinspiel haben die besonders in der zweiten Hälfte sehr gut gespielt“, sagte Müller. Der WSC-Trainer erwartet Roxel noch stärker als im Hinspiel. „Ich glaube, der BSV hat sich in der Liga zurechtgefunden. Sie brauchten Eingewöhnungszeit. Ich erwarte eine bessere Mannschaft als im Hinspiel.“

Duell auf Naturrasen

Sonntag stehen sich die Teams auf dem Naturrasenplatz in Roxel gegenüber. Die Werner trainieren regelmäßig auf dem kurzen Kunstrasenplatz im Lindert. Für Müller sei das allerdings kein großer Nachteil. „Ich halte das eher für eine Legende, dass wir uns mit Naturrasenplätzen schwertun. Wir haben zum Beispiel in Borken auf Naturrasen eines unserer besten Saisonspiele gemacht. Das wird kein schlechtes Omen für uns sein“, sagte Müller. Der Spielaufbau sei natürlich ein anderer. „Auf den Naturrasenplätzen ist das Kurzpassspiel natürlich ein anderes. In der Karnevalspause haben Müller und seine Mannschaft einige Fehler aufgearbeitet, die ihm in den vergangenen Spielen aufgefallen sind. „Gegen Kinderhaus haben wir eigentlich gut gespielt. Primär ging es um das vergangene Spiel in Heiden. Dort haben wir mehr Fehler gemacht. Das wird auch nochmal beim Abschlusstraining angesprochen“, so Müller.

Durchwachsene Lage

Personell sah es schon besser aus beim WSC. Neben den Langzeitverletzten Joel Simon, Chris Thannheiser und Sebastian Treppe fällt Stürmer Dominik Hennes sicher aus. Die Einsätze von Daniel Durkalic (Rücken) und Niclas Beckerling, der wenig trainiert hat, und Henry Poggenpohl sind fraglich. Collin Lachowicz fehlt gesperrt. „Elf Spieler kriegen wir auf jeden Fall auf den Platz, aber ein, zwei Sachen passen mir personell natürlich nicht in den Plan“, erklärte Müller.

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